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Letzte Aktualisierung: 06.07.2020

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Wirtschaftsförderung richtet auch in der Krise den Blick nach vorne

Frankfurt Forward bringt Startups und Industrie zur Arbeit der Zukunft zusammen

von Ilse Romahn

(05.06.2020) Auch und gerade in Zeiten der Coronakrise richtet die Wirtschaftsförderung Frankfurt den Blick nach vorne. Frankfurt Forward bringt Startups, Industrieunternehmen und weitere Experten rund um die veränderten Anforderungen an die Arbeitswelt und Personalarbeit zusammen.

Corinna Haas (Geschäftsführerin, inga), Christian W. Jakob (Frankfurt Forward), Michael Müller (Vorstandsmitglied und Arbeitsdirektor, Fraport), Oliver Schwebel (Geschäftsführer Wirtschaftsförderung Frankfurt), Stephanie Krömer (Vorsitzende der Agentur für Arbeit)
Foto: Stadt Frankfurt / Wirtschaftsförderung
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Unter dem Titel „HR Transformation“ diskutierte Frankfurt Forward die zentrale Frage, welche Auswirkungen Corona auf die aktuelle und zukünftige Arbeitswelt hat und was etablierte Unternehmen von Startups in Sachen New Work lernen können.

Markus Frank, Wirtschaftsdezernent der Stadt Frankfurt am Main und Schirmherr des Projektes, eröffnete den Abend: „New Work, Home-Office und der Wandel der alten Arbeitswelt waren schon lange in aller Munde. Doch die letzten Wochen haben die Veränderungen rapide beschleunigt. Frankfurt steht in Europa und weltweit an der Spitze bei der Verfügbarkeit von digitalen Infrastrukturen. Davon haben Unternehmen in Frankfurt schon jetzt in der Krise profitiert, darin liegt aber vor allem eine Chance für den wirtschaftlichen Wiederaufstieg.“

Im Fokus des Abends stand auch die Frage, wie sich Recruiting und Personalmanagement durch digitale Ansätze, neue Arbeitsmodelle und Methoden und sich verschiebende Wertevorstellungen verändern – und wie die Akteure des Ökosystems Frankfurt RheinMain hiermit umgehen. Unter der Moderation von Manfred Köhler (Frankfurter Allgemeine Zeitung) gaben Corinna Haas (Geschäftsführerin, inga), Stephanie Krömer (Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Frankfurt am Main), Michael Müller (Vorstandsmitglied und Arbeitsdirektor, Fraport) und Daniel Wahlen (Recruitment Evangelist bei Indeed) mit seiner Keynote zum Thema „Transforming Recruiting through Data & Innovation“ Einblicke in die unterschiedlichen Arbeitsalltage und wagten Prognosen für die (digitale) Zukunft.

Oliver Schwebel, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Frankfurt, hierzu: „Sowohl die Industrie als auch Startups setzen bei der Suche und Gewinnung von Talenten zunehmend auf digitale Ansätze. Besonders freut es uns zu sehen, dass zahlreiche der innovativen Lösungen direkt in Frankfurt entstehen.“

Die Aufzeichnung der Veranstaltung ist auf Youtube unter https://youtu.be/PElkORztMew oder http://www.frankfurtforward.com verfügbar. (ffm)