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Letzte Aktualisierung: 18.05.2022

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Wirtschaftsdezernentin Wüst beim Pigmenthersteller Heubach im Industriepark Höchst

von Ilse Romahn

(12.05.2022) Stadträtin Stephanie Wüst setzte ihre Firmengespräche im Industriepark Höchst fort und besuchte die Colorants Solutions Deutschland GmbH, die nach einem Verkauf durch das Spezialchemieunternehmen Clariant seit Anfang des Jahres zur Heubach-Gruppe gehört.

Firmenbesuch Heubach mit Dr. Rudolf Röper, Head of Operations EMEA & Standortleiter Höchst, Heubach Group, Stadträtin Stephanie Wüst, Dezernentin für Wirtschaft, Recht und Reformen, Stadt Frankfurt am Main und Oliver Schwebel, Geschäftsführer, Wirtschaftsförderung Frankfurt (vlnr).
Foto: Wirtschaftsförderung Frankfurt.
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Das traditionsreiche Chemieunternehmen Heubach ist ein weltweiter Anbieter von hochwertigen Farblösungen mit einem umfassenden Portfolio an organischen, anorganischen und Korrosionsschutzpigmenten, Pigmentpräparationen, Farbstoffen, Farbmitteln und Spezialitäten, die in unterschiedlichen weiteren Branchen Anwendung finden.

Die Heubach-Gruppe und SK Capital Partners hatten Anfang des Jahres einen erfolgreichen Abschluss der Übernahme des Pigmentgeschäftes von Clariant und die Entwicklung zu einem globalen Technologie- und Branchenführer mitgeteilt. Die neue Heubach-Gruppe ist an 19 Produktionsstandorten in Europa, Nord- und Südamerika, Asien und Afrika mit rund 3.000 Beschäftigten tätig. Sitz der Gruppe ist zukünftig in Wien. Frankfurt am Main bildet mit rund 900 Beschäftigten den größten Standort der Heubach-Gruppe.

Der Besuch der Wirtschaftsdezernentin Stephanie Wüst gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung diente dem Gespräch über die Standortentwicklung von Heubach im Industriepark Höchst sowie über die zukünftige Strategie und gegenwärtigen weltwirtschaftlichen und energiepolitischen Herausforderungen der chemischen Industrie in Deutschland.

Bei einer Besichtigung eines Azo-Pigment-Betriebs mit Standortleiter Dr. Rudolf Röper zeigte sich Stadträtin Stephanie Wüst beeindruckt vom Management des Produktionsprozesses, der im Industriepark Höchst täglich 24 Stunden im Verbund läuft. „Die chemische Industrie im Industriepark Höchst trägt in erheblichem Maße zur Stärke des Wirtschaftsstandorts Frankfurt am Main bei und spielt eine wesentliche Rolle für nachgelagerte Branchen wie die Pharmaindustrie oder die Automobilindustrie“, hob die Wirtschaftsdezernentin die Bedeutung der Branche hervor. „Mit der Umsetzung und Weiterentwicklung des Masterplans Industrie tragen wir dazu bei, die Standortbedingungen für Industriebetriebe weiter zu verbessern und im Transformationsprozess zu unterstützen.“

Der Standortleiter der Heubach-Gruppe im Industriepark Höchst, Dr. Rudolf Röper, bekräftigte: „Wir brauchen eine zukunftsorientierte Energiepolitik zur Sicherung des Industriestandorts. Das Gespräch mit der Politik ist notwendig, um geeignete Maßnahmen zur Stärkung von Wettbewerbsfähigkeit, Innovationskraft und Beschäftigung am Industriestandort Deutschland zu treffen.“

Der Masterplan Industrie Frankfurt am Main mit 30 Projekten auf den acht Handlungsfeldern Räumlich-funktionales Entwicklungskonzept, Digitale Infrastruktur, Energie, Logistik, Attraktivität der Industrie: Kommunikation und Positionierung, Arbeit und Qualifizierung, Verwaltungsprozesse und Behördenservice und Innovation, Arbeitsplätze und Wertschöpfung der Zukunft bildet einen breit strukturierten und langfristig angelegten Prozess zur Stärkung des Netzwerks aus produzierendem Gewerbe und industrienahen Dienstleistungen entlang von Wertschöpfungsketten.