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Letzte Aktualisierung: 25.02.2020

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Weltmusik im Mozart Saal am 10. Februar

Federspiel „Atem der Zeit – federleichtes alpenländisches Gebläse“

von Ilse Romahn

(30.01.2020)  Weltmusik beginnt bisweilen unmittelbar vor der Haustür. Und Blasmusik muss nichts Schwerfälliges haben, sondern kann federleicht daherkommen. Das österreichische Bläserensemble „Federspiel“ spielt bewusst mit Erwartungshaltungen und bereichert die Musikszene mit Kompositionen, die die eigenen musikalischen Wurzeln mit verschiedensten volksmusikalischen Elementen verweben.

Federspiel
Foto: Maria Frodl
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Am Montag, 10. Februar 2020, stellen sich die sieben Musiker erstmals in der Alten Oper Frankfurt vor, wenn sie von 20.00 Uhr an im Mozart Saal einen Abend unter dem Motto „Atem der Zeit – federleichtes alpenländisches Gebläse“ gestalten.

„Wir kommen alle aus ländlichen Gebieten und haben Wurzeln in lokalen Blasmusikkapellen“, erläutert Simon Zöchbauer, Trompeter und eine der treibenden Kräfte bei „Federspiel“, die Ursprünge der Formation, die sich 2004 in Krems an der Donau gründete. Nicht minder entscheidend für das Klangbild ist, dass die Mitglieder zugleich über eine professionelle klassische Ausbildung verfügen – Basis einer hervorragenden Technik und Voraussetzung für den Blick auf Feinheiten. „Authentizität und Zwischentöne sind uns wichtig“, beschreibt Zöchbauer die künstlerische Haltung des Ensembles.

Ihre Aufgabe sehen die sechs Blechbläser und ein Holzbläser darin, die traditionelle Musik im deutschsprachigen Raum auf den Stand zu bringen, auf dem andere Volksmusiken ihrer Meinung nach längst sind: „Wir wollen, dass man sie wieder als das anerkennt, was sie ist: unser Erbe. Es gibt da wahnsinnig viel Schönes, das kaum wer kennt.“ Zugleich aber blicken sie in ihren Eigenkompositionen über die alpenländische Musiktradition hinaus und integrieren Einflüsse aus der gesamten früheren Donau-Monarchie ebenso wie aus den musikalischen Biografien ihrer Mitglieder. Und so mischen sich Csárdás und Jodler, Mexikanisches aus der Heimat des Trompeters Ayac Iuan Jiménez Salvador und elektronische Klänge zu einer innovativen Tonsprache, die von Respekt gegenüber eigenen Wurzeln und Experimentierfreude zugleich kündet. 

Im Anschluss an das Konzert im Mozart Saal: Birgit Ellinghaus im Gespräch mit Federspiel, Dauer: ca. 30 Minuten.

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