Das Online-Gesellschaftsmagazin aus Frankfurt am Main

Letzte Aktualisierung: 24.09.2021

Werbung
Werbung

Weitere Räume für Kreative entstehen

von Ilse Romahn

(28.07.2021) Planungsdezernent Mike Josef hat zwei weitere Förderanträge in Höhe von rund 25.000 Euro bewilligt, um das Raumangebot für Kreativschaffende in Frankfurt zu verbessern: Im Rahmen des „Frankfurter Programms zur Förderung des Umbaus leerstehender Räume für Kreative“ werden Räumlichkeiten für ein Designbüro mit Ausstellungsraum an der Arnsburger Straße nutzbar gemacht.

Die notwendigen Sanierungsarbeiten unterstützt die Stadt nun mit rund 19.300 Euro. Und für das Herrichten eines Künstlerateliers an der Orber Straße werden rund 5700 Euro bereitgestellt.  
 
„Im vergangenen Jahrzehnt konnten wir mit unserem Förderprogramm für Kreative dazu beitragen, dass das Angebot an Räumlichkeiten für Künstler und Kreative in Frankfurt deutlich erhöht wird. Denn meist werden die Räume erst durch eine Modernisierung oder Instandsetzung überhaupt erst nutzbar gemacht“, sagt Josef. „Wir haben annähernd 200 Projekte mit insgesamt mehr als 3,6 Millionen Euro unterstützt. Das ist gut investiertes Geld. Schließlich wirken wir einer möglichen Abwanderung der Kreativen entgegen, bauen gewerblichen Leerstand ab und sorgen zugleich für eine städtebauliche Belebung der Quartiere.“
 
Von dem Förderprogramm profitieren nicht nur Kreative, sondern auch Eigentümer von Immobilien, die durch die finanzielle Bezuschussung aufgewertet und modernisiert werden. Wer über entsprechende Flächen verfügt, die sich für eine Kreativnutzung eignen, aber noch nicht die richtigen Mieter gefunden hat, wird dabei von der Leerstandsagentur Radar unterstützt. Sie vermittelt im Auftrag der Stadt als Bindeglied zwischen den Kreativen und Eigentümern Räume. Das zentrale Instrument ist hierbei die Vermittlungswebsite radar-frankfurt.de. Hier werden die angebotenen Objekte und weitergehende Informationen für Kreative und für Gebäudeeigentümer aufgeführt.
 
Auch bei anstehenden Mieterwechseln bietet das Programm die Möglichkeit, geeignete Nachnutzerinnen und -nutzer zu finden und gegebenenfalls eine Antragstellung für Umbaufördermittel zu begleiten.
 
Die förderfähigen Gesamtkosten betragen grundsätzlich 150 Euro pro Quadratmeter, förderfähig sind Mietflächen von maximal 120 Quadratmetern. Die Räume müssen für mindestens fünf Jahre für den vorgesehenen Zweck zur Verfügung stehen.
 
Nähere Informationen zu den städtischen Förderprogrammen finden sich unter stadtplanungsamt-frankfurt.de im Internet.(ffm)