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Letzte Aktualisierung: 21.11.2019

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Steinbergschule: Land Hessen fördert Ausbau für Nachmittagsbetreuung

von Adolf Albus

(05.11.2019) Der Chef der Hessischen Staatskanzlei, Staatsminister Axel Wintermeyer, hat eine Förderzusage über 6,75 Millionen Euro an Wolfgang Kollmeier, den Ersten Beigeordneten des Main-Taunus-Kreises, überreicht. Die Mittel aus dem Kommunalinvestitionsprogramm (KIP) sind für einen Erweiterungsbau an der Hofheimer Steinbergschule vorgesehen.

Stadtrat Bernhard Köppler, Staatsminister Axel Wintermeyer, Bürgermeister Christian Vogt, Konrektorin Stefanie Hamm, Christoph Straka, Erster Beigeordneter Wolfgang Kollmeier, Wirtschaftsförderer Thorsten Kolar und Erster Stadtrat Wolfgang Exner.
Foto: Stadt Hofheim
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Dieser wird benötigt, um eine verlässliche Nachmittagsbetreuung bis 17 Uhr anzubieten. Derzeit besuchen rund 260 Schülerinnen und Schüler die Schule. Nach der Erweiterung soll die Zahl auf rund 300 steigen.

„Es gehört mittlerweile zum Alltag vieler Familien, dass beide Elternteile arbeiten. Deshalb setzen wir uns als Hessische Landesregierung für die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein. Die Ganztagsbetreuung ist dabei ein essentieller Baustein und wir arbeiten sehr engagiert am Ausbau der Angebote. Ich freue mich, dass wir mit unserer Förderung das Leben von Hofheimer Familien etwas leichter machen können.“, sagte der Chef der Staatskanzlei bei der Übergabe in den Räumlichkeiten der Schule. Hofheims Bürgermeister Christian Vogt begrüßt den Ausbau des Angebots: „Die Bemühungen des Landes passen hervorragend zur Aufstockung der städtische Kindertagesstätte Am Steinberg, die in der direkten Nachbarschaft zur Schule gelegen ist.“

Die Steinbergschule nimmt am „Pakt für den Nachmittag“ teil. Hierbei handelt es sich um ein freiwilliges Bildungs- und Betreuungsangebot des Landes und der Schulträger für Kinder von 7.30 bis 17 Uhr. Für die Betreuung braucht die Schule zusätzliche Räume, eine Mensa und einen Speisesaal. Außerdem fehlen drei Klassenzimmer, die derzeit in Containern ausgelagert sind. Durch die Umstrukturierung von Funktionsflächen wird der Altbau saniert. Der Neubau wird in Passivhausweise gebaut. Der Baubeginn ist für den Sommer kommenden Jahres geplant. Die Fertigstellung des Neubaus soll bis Januar 2022, die Sanierung des Altbaus bis Februar 2023 erfolgen. Die Gesamtkosten der Baumaßnahme belaufen sich auf 15,7 Millionen Euro.