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Letzte Aktualisierung: 09.04.2021

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Startups und Politik diskutieren die Zukunft des Startup-Ökosystems in FrankfurtRheinMain

von Ilse Romahn

(29.03.2021) Frankfurt Forward bietet eine Plattform für Startups und Politik zur Stärkung des Startup Ökosystems FrankfurtRheinMain. Die Startup Declaration zeigt Bedarfe der Gründer auf. Die gemeinsame Diskussion zeigt Handlungsfelder für Politik und Wirtschaft.

Frankfurt Forward
Foto: Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH
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Vor dem Hintergrund des ersten Frankfurt Forward Events des Jahres bringt die Wirtschaftsförderung Frankfurt Politik und Startups zusammen, um die Anforderungen und Angebote für Startups in Frankfurt Rhein Main sichtbar zu machen. Das gemeinsame Ziel: ein starkes, innovationsgetriebenes und gründerfreundliches Startup-Ökosystem.  „Rege Diskussionen wie die heutige geben der Politik frische Impulse für die Gestaltung optimaler Rahmenbedingungen für Startups und Gründer“, betont Stadtrat Markus Frank die Bedeutung des Abends für Politik und Wirtschaft.

Seit 2019 erhebt Frankfurt Forward regelmäßig die Bedarfe des Startup Ökosystems FrankfurtRheinMain. In diesem Monat wurden die aktualisierten Ergebnisse aufgenommen, festgehalten und veröffentlicht: Eine gute Grundlage, um den Status Quo bestehender Angebote und Rahmenbedingungen für innovative Unternehmen wie auch konkrete Handlungsfelder für die Weiterentwicklung zu diskutieren.

Eröffnet wurde die Veranstaltung durch ein Grußwort von Stadtrat Markus Frank, Dezernent für Wirtschaft, Sport, Sicherheit und Feuerwehr der Stadt Frankfurt am Main und Schirmherr von Frankfurt Forward. Auch Staatsministerin Prof. Dr. Sinemus betont zur Begrüßung: "Die Voraussetzungen für Startups hier in Hessen sind sehr gut. Und auch wenn die Corona-Pandemie es für junge Unternehmen teilweise schwieriger macht, hat die Digitalisierung einen Schub bekommen, der vorher undenkbar erschien. Das Land Hessen unterstützt Gründerinnen und Gründer deshalb auf unterschiedliche Weise, unter anderem mit dem Förderprogramm Distr@l. So bleibt Hessen auch weiterhin ein erfolgreiches Startup-Land."

In einer anschließenden Diskussionsrunde tauschte sich Stadtrat Markus Frank dann gemeinsam mit Dr. Philipp Nimmermann, Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen, Prof. Dr. Martina Kärle, Professorin für Landmanagement an der Frankfurt University of Applied Sciences und Johannes Laub, Gründer und Geschäftsführer der CrowdDesk GmbH über mögliche Weiterentwicklungsmöglichkeiten des Frankfurter Startup Ökosystems aus. Ein besonderer Fokus lag hier auf der zentralen Vernetzung der Startup Szene, der Verankerung von Entrepreneurship im Bildungssystem als auch der Förderung der Gründervielfalt. Auch der notwendige Zugriff auf höhere Investitionssummen für Startups und der Zugang zu öffentlichen Fördermitteln war ein zentrales Thema der Diskussion.

Oliver Schwebel, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Frankfurt, befürwortet diesen Austausch: "Die Förderung von Startups hat auf städtischer wie auch auf Landesebene in den vergangenen Jahren sichtbar Fahrt aufgenommen. Das spiegelt sich insbesondere im breiten und kontinuierlich wachsenden Angebot für die Startups wider." Hier knüpft das Projekt der Wirtschaftsförderung an.

"Frankfurt Forward fungiert als Matchmaker und Impulsgeber am Puls der Zeit und bringt die richtigen Akteure zu richtiger Zeit zusammen, um die Rahmenbedingungen insbesondere in Frankfurt zu optimieren“, ergänzt Christian W. Jakob, Projektleiter von Frankfurt Forward.