Das Online-Gesellschaftsmagazin aus Frankfurt am Main

Letzte Aktualisierung: 20.05.2022

Werbung
Werbung

Politik mal anders!

Online-Diskussion zum Thema „Stadt versus Land – Ein erfundener Konflikt?“

von Ilse Romahn

(22.02.2022) Der Ton ist häufig rau, wenn es um Vergleiche von Stadt und Land geht. Oft kommt es zu abwertenden Annahmen und Vorwürfen -

beispielsweise zu den täglich mit dem Auto in die Stadt Pendelnden, genauso aber zu den Ausflüglerinnen und Ausflüglern, die am Wochenende per Auto aus der Stadt drängen, zu den in der Stadt genutzten Wasserquellen oder Windkraftanlagen, die Bewohnerinnen und Bewohner auf dem Land als störend empfinden. Welche Streitpunkte stecken eigentlich dahinter?
 
Am Donnerstag, 24. Februar, lädt die Frankfurter Volkshochschule (VHS) gemeinsam mit anderen Partnern zu einer kostenfreien Online-Veranstaltung zu dem emotional aufgeladenen Thema des „Stadt gegen Land“-Konflikts ein. Beginn ist um 18.30 Uhr. Die Veranstaltung ist kostenfrei, findet online über Zoom statt und kann über den Link eu01web.zoom.us/j/5772505687 aufgerufen werden. Einlass ist ab 18.15 Uhr. Der Zugangslink ist auch über die Website der Frankfurter VHS über vhs.frankfurt.de/stadtvsland abrufbar.
 
Fachlichen Input für die Diskussion geben die eingeladenen Gäste; sie beschäftigen sich beruflich mit dem Stadt-Land-Konflikt: die Soziologin Eva Eichenauer, die an der BTU Cottbus-Senftenberg und dem Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung tätig ist, und der Politologe Henrik Scheller vom Deutschen Institut für Urbanistik in Berlin.
 
Die öffentliche Diskussion hat zum Ziel, einen differenzierten Blick auf die komplexe Gemengelage zu werfen und Ideen für Veränderungen und Lösungen zu entwickeln. Wer an dieser Thematik interessiert ist, ist eingeladen, mitzudiskutieren und mit Menschen aus unterschiedlichen Regionen ins Gespräch kommen. 
 
Zum Projekt der Demokratiewerkstätten
Anfang 2021 hat die VHS im Verbund mit den hessischen Volkshochschulen Bildungspartner Main-Kinzig, des Landkreises Marburg-Biedenkopf sowie Hanau das Projekt „Demokratie für ALLE – Demokratiewerkstätten in Frankfurt“ ins Leben gerufen. Ausgangspunkt für die Projektidee war die zu beobachtende gesellschaftliche Krise. Das Vertrauen in die Demokratie sinkt bei gleichzeitig erstarkenden demokratiefeindlichen Einstellungen. Wichtiger denn je ist es, ein demokratisches Miteinander zu üben und zu stärken. Dazu gehört auch, Menschen dabei zu unterstützen, sich mit gesellschaftspolitischen Zusammenhängen auseinanderzusetzen, miteinander in Dialog zu treten sowie an gesellschaftlichen Diskursen teilzunehmen zu können.
 
Gefördert wird das Projekt vom hessischen Kulturministerium im Rahmen des hessischen Weiterbildungspaktes. (ffm)