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Letzte Aktualisierung: 04.06.2020

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Orchestra dell`Accademia Nationale di Santa Cecilia am 25. Januar in der Alten Oper

von Ilse Romahn

(14.01.2020) Kommunikation, Austausch, Wechselspiel: Diese Bedeutungen des Begriffs „Konzert“ klingen stets mit, wenn die niederländische Geigerin Janine Jansen und der Dirigent Sir Antonio Pappano ihre langjährige musikalische Freundschaft pflegen.

Bildergalerie
Sir Antonio Pappano
Foto: Musacchio & Ianniello licensed to EMI Classics
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Janine Jansen
Foto: Harald Hoffmann, Decca
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Dokumentiert ist das künstlerische Einvernehmen der beiden unter anderem auf einer vielfach ausgezeichneten Einspielung des Brahms-Violinkonzerts gemeinsam mit dem Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia. Die erfolgreiche Zusammenarbeit setzt sich nun fort, wenn Janine Jansen und das Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia unter ihrem Chefdirigenten Sir Antonio Pappano am Samstag, 25. Januar 2020, von 20.00 Uhr an der Einladung in den Großen Saal der Alten Oper Frankfurt folgen. Auf dem Programm steht dabei mit Felix Mendelssohn Bartholdys Violinkonzert e-Moll wiederum ein Klassiker der Solokonzertliteratur, ein Erfolgsstück, das Janine Jansen seit dem frühen Beginn ihrer Karriere begleitet und dessen sie nie überdrüssig wird: „Es verliert wirklich nie seine Frische. Ich liebe es einfach, es zu spielen“, so die Geigerin.

„Frische“ charakterisiert auch das zweite große Werk dieses Konzertabends: Robert Schumanns erste Sinfonie, komponiert innerhalb von nur wenigen Wochen im Jahr 1841, erzählt von Lebensbejahung und Aufbruchsstimmung und trägt nicht umsonst den Beinamen „Frühlingssinfonie“. „Ich schrieb“, so Schumann selbst, „die Sinfonie, wenn ich sagen darf, in jenem Frühlingsdrang, der den Menschen wohl bis in das höchste Alter hinreißt und in jedem Jahr von neuem überfällt. Schildern, malen wollte ich nicht; dass aber eben die Zeit, in der die Sinfonie entstand, auf ihre Gestaltung, und dass sie grade so geworden, wie sie ist, eingewirkt hat, glaube ich wohl.“

Neben den beiden bekannten Werken bringen Pappano und das Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia noch ein eher selten gespieltes Werk mit nach Frankfurt: die Ouvertüre zum Festspiel „König Stephan“ von Ludwig van Beethoven. Beethoven schrieb die Ouvertüre wie auch die gesamte Bühnenmusik 1811 zur Eröffnung eines neuen Theaters in Pest (einem Teil des heutigen Budapest) – was den temperamentvollen Grundton und die ungarischen Melodien erklärt. 

Abonnement Orchesterkonzerte

€ 29,- / 49,- / 68,- / 89,- / 98,- (Endpreise) Tickethotline: (069)1340400 ▪ www.alteoper.de