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Letzte Aktualisierung: 02.04.2020

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Mittelstand traf Digitalisierung und das Technologieland Hessen in der Messe Frankfurt

von Helmut Poppe

(19.02.2020)  Letzten Dienstag fand die größte Plattform für Digitalisierung und Technologie im Bundesland Hessen in der Frankfurter Messe statt mit dem Titel Digitale Future congress. Mit mehr als 160 Ausstellern und über 3.800 Besuchern bei der Veranstaltung wurde die Veranstaltung im siebten Jahr um das Thema Technologie erweitert. Denn Innovation geschieht heute durch die neuen Möglichkeiten der Digitalisierung in allen Branchen wie Automotive, Logistik & Mobilität, Bau & Immobilien, Produktion, Energie, Dienstleistung und Handel, Chemie & Pharma sowie Finanzen.

Bildergalerie
Messeturm
Foto: frankfurtlive, H. Poppe
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Digital Future congress
Foto: frankfurtlive, H. Poppe
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Design Dash
Foto: Mazar und frankfurtlive, H. Poppe
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TAUNUSHELDEN
Foto: frankfurtlive, H. Poppe
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Zusätzlich hatten die Besucher wie immer die Möglichkeit an werthaltigen Vorträgen, speziellen Workshops teilzunehmen und die Gesamtausstellung mit den neusten Lösungen und Trends für die Digitalisierung der Prozessabläufe zu besuchen. Eines der Themen des Kongresses und der Messe lautete „Arbeit 4.0  &  IT-Future Thinking“.

Dieses Thema wurde in einem Teilbereich nämlich dem Kundendienst und mit dem digital-innovativ anmutenden Titel „Service Design Werkstatt – in 2 Stunden zu einem neuen Kundenerlebnis„ behandelt.

Über zwanzig Kursteilnehmer wurden geschickt und professionell von Mitarbeitern  des Wirtschaftsprüfungsunternehmens Mazar durch verschiedene  Phasen der Identifizierung von Kundenbedürfnissen, des Problemverständnisses, der Rückkopplungen und Problemlösungen geführt.

Klar, dass in dem digitalen Umfeld der Messe auch entsprechende Lösungen vorangestellt wurden. Ging es zum Beispiel um ein blind ausgewähltes Thema wie den  Hausputz, kamen Unbedarfte auf eher schlichte Lösungsvorschläge wie ‚Disziplin üben‘ oder ‚Arbeit aufteilen‘. Hier nicht, es wurden richtig spannende Lösungs-Modelle in einem Prozess, der sich „Design Thinking“ und „Design Dash“ nennt, entworfen für einen aus der Gruppe gewählten fiktiven Kunden. Solche Kundenproblem-Lösungen  lauteten zum Beispiel „auf Instagram die eigene häusliche Unordnung zeigen und  Trost finden“ oder eine originelle japanische Vorgehensweise „KonMari“ zu nutzen, die von allem Überflüssigen trennt (und somit weniger Dreck produziert). Hinzukäme  ein speziell zertifizierter Putzroboter, um mit gesparter Zeit und Geld, weitere Putzkräfte zu engagieren. Originell auch war der Lösungsvorschlag, in häuslichem  Putzen sogenannte „gamification“-Elemente einzubauen. Erstaunlich, was da in eine knappen Stunde an Vorschlägen, Ideen und an neuem Herangehen an Kundenwünsche gefunden wurde.

Kompliment dieses Jahr einmal wieder an die den Kongress organisierende Darmstädter AMC Media. Dieses Event ersetzt von der Größe zwar noch nicht die IAA, zeigt uns aber spannende Aspekte der Zukunft.

Aus unserer Region stachen die TAUNUSHELDEN hervor, die hochinnovative 3-D-Simulationen erstellen, Kompliziertes und Verborgenes ansehlich machen.