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Letzte Aktualisierung: 01.07.2022

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Mittagskonzert mit Saxofonquartett vom Signum Saxophone Quartet in der Alten Oper

von Ilse Romahn

(18.05.2022) Rendezvous zur Mittagszeit: Mit einem neuen Format bietet die Alte Oper Frankfurt Musikinteressierten die Gelegenheit, eine kurze musikalisch-kulinarische Auszeit vom Alltag zu nehmen. Viermal in der Spielzeit öffnet sich um 13.00 Uhr der Mozart Saal für ein knapp halbstündiges kammermusikalisches Konzert, gestaltet von renommierten Interpreten oder gefeierten Nachwuchssolisten.

Signum Saxophone Quartet
Foto: Andrej Grilc
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An die Konzerte schließt sich jeweils ein leichter Lunch im Clara Schumann Foyer an. Die Alte Oper möchte auf diese Weise das Haus weiter für die Stadtgesellschaft öffnen und sich mit dem unkomplizierten, preisgünstigen Angebot auch an Klassikneulinge richten. „60 Minuten, ein kurzes Anhalten des Alltags, des Arbeitstages und dann wieder inspiriert zurück zum Schreibtisch“, bringt Intendant und Geschäftsführer Dr. Markus Fein die Idee auf den Punkt.

Im letzten Mittagskonzert der Spielzeit 2021/22, am Dienstag, 24. Mai 2022, stellt sich das Signum Saxophone Quartet erstmals dem Publikum der Alten Oper vor. Die slowenisch-italienisch-armenische Formation entstand 2006, als die Musiker gemeinsam an der Kölner Hochschule studierten. Seitdem ist das Ensemble in zahlreichen wichtigen Konzertsälen aufgetreten und wurde mit etlichen Preisen ausgezeichnet.

Die Musiker spielen im Stehen, ohne Noten, dafür mit der Freiheit, unmittelbar aufeinander reagieren und miteinander kommunizieren zu können. Ihr Repertoire umfasst Klassik und Jazz ebenso wie Balkan und Latin. Einen kleinen Ausschnitt dieser Bandbreite zeigen die Musiker in ihrem halbstündigen Mittagskonzert von 13.00 Uhr an im Mozart Saal der Alten Oper: Auf dem Programm stehen – in Bearbeitungen für Sopran-, Alt-, Tenor- und Baritonsaxofon – ein Klassiker des Latin Jazz (Michel Camilos „Caribe“), der letzte Satz aus Johann Sebastian Bachs Italienischem Konzert sowie eine in die Klangsprache des 21. Jahrhunderts überführte, „rekomponierte“ Allemande aus Bachs Cellosuiten. „Viele denken immer noch: Das Instrument kann nur laut sein und rauschen, man findet es nur im Jazz.“, so Sopransaxofonist Blaž Kemperle. „Aber das Instrument ist viel mehr als nur das! Es ist wie ein Chamäleon, das sich in unterschiedliche Klänge wandeln kann. Das zu zeigen, ist für uns eine Lebensmission.“

Projektpartner Mittagskonzerte: Helaba

€ 25,- (Endpreis inkl. Lunch) / Tickethotline: 069 / 13 40 400 ▪ www.alteoper.de