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Letzte Aktualisierung: 30.09.2020

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Mehr Zeit einplanen zwischen Berlin, Leipzig, Erfurt und Frankfurt am Main

von Ilse Romahn

(02.09.2020) Die Deutsche Bahn (DB) bündelt mehrere große Baustellen auf den Fernverkehrsverbindungen Berlin–Leipzig/Halle (Saale)–Erfurt–Frankfurt (Main)/München. Vom 26. September bis 12. Dezember werden deshalb einzelne ICE-Linien umgeleitet. Fahrgäste müssen teilweise längere Reisezeiten einplanen.

Die DB bittet alle Reisenden, sich vor Fahrtantritt über die aktuellen Abfahrts- und Ankunftszeiten zu informieren. Das gilt insbesondere für die Kunden, die bereits eine Fahrkarte für den betroffenen Zeitraum gekauft haben. Auch im Regionalverkehr gibt es umfangreiche Änderungen. Insbesondere Berufspendler sollten sich rechtzeitig informieren. Die geänderten Fahrzeiten und die Fahrpläne der Ersatzverkehre sind in den Auskunftssystemen berücksichtigt.

Informationen zu den Verbindungen auf www.bahn.de, im DB Navigator und www.deutschebahn.com/bauinfos.

Drei Baustellen werden gebündelt
Insgesamt haben drei Baustellen entlang der Route Auswirkungen auf den Fahrplan. Zwischen Berlin und Leipzig wird die Schnellfahrstrecke im Abschnitt Ludwigsfelde-Niedergörsdorf saniert. Auf der Strecke Leipzig-Halle (Saale) werden im Bahnhof Leipzig-Mockau während einer Komplettsperrung mehrere Weichen ausgetauscht, Lärmschutzwände errichtet und die Oberleitungsanlage erneuert. Zwischen dem thüringischen Gerstungen und dem hessischen Bebra saniert die DB zudem den Hönebachtunnel. Die Bauarbeiten werden gebündelt, um die Beeinträchtigungen für die Kunden möglichst gering zu halten.

Baustelle Ludwigsfelde-Niedergörsdorf vom 5. Oktober bis 12. Dezember
Die meisten ICE-Züge Berlin–Frankfurt (Main) fahren in diesem Zeitraum über die Route Braunschweig-Göttingen-Kassel. Auf dieser Verbindung werden dann weitgehend die neuen ICE-4-Züge eingesetzt, die mit 830 Plätzen besonders viel Kapazität haben. Zwischen Berlin und Leipzig bleibt der ICE-Stundentakt bestehen. Die Reisezeit verlängert sich um 40 bis 60 Minuten. Die durchgehende zweistündliche ICE-Verbindung Berlin–Leipzig–Frankfurt wird durch ICE-Züge zwischen Berlin–Leipzig und Leipzig–Frankfurt ersetzt.

Zwischen Leipzig und Frankfurt am Main verkehren die ICE-Züge weiterhin etwa stündlich. Alle zwei Stunden enden bwz. beginnen sie jedoch in Frankfurt Flughafen.

Fulda kann in Nord-Süd-Richtung nicht durch die umgeleitete ICE-Linie Berlin–Frankfurt–Stuttgart–München bedient werden und hat daher vorübergehend nur eine zweistündliche Direktverbindungen aus Berlin. Es bestehen aber schnelle Umsteigeverbindungen über Göttingen.

Baustelle Hönebachtunnel vom 26. September bis 30. Oktober 2020
Der ICE-Verkehr zwischen Leipzig/Erfurt–Frankfurt am Main wird auf einen Zweistundentakt reduziert und umgeleitet. Die Fahrzeit verlängert sich wegen der Umleitung um rund 60 Minuten.

ICE-Züge beginnen und enden in Frankfurt Hbf, statt weiter nach Frankfurt Flughafen, Mainz und Wiesbaden zu fahren.

IC-Züge auf der Strecke Gera–Jena–Weimar–Erfurt–Eisenach–Kassel–Paderborn–Düsseldorf fahren nur östlich von Eisenach sowie westlich von Kassel. Reisende zwischen Erfurt und Kassel/Nordrhein-Westfalen können alternativ den Nahverkehr nutzen.
Zwischen Gerstungen und Bebra sowie Eisenach und Fulda pendeln Busse.

Baustelle Leipzig-Mockau vom 29. Oktober bis 21. November
Zwischen Berlin und Leipzig fahren nur alle zwei Stunden ICE-Züge. Reisenden stehen hier aber schnelle Umsteigeverbindungen über Bitterfeld zur Verfügung. Reisende zwischen Leipzig und München fahren über Erfurt oder Halle (Saale). 
   
www.deutschebahn.com