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Letzte Aktualisierung: 21.01.2022

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Mandelduft und Lichterglanz vor der Höchster Justinuskirche

Oberbürgermeister Feldmann eröffnet Höchster Weihnachtsmarkt

von Ilse Romahn

(29.11.2021) „Der Höchster Weihnachtsmarkt gilt vor der malerischen Kulisse von Altstadt, Schloss und Junstinuskirche als einer der schönsten in der Region. Gerade der Verzicht auf gewerbliche Händler in der Vergangenheit hat immer zum besonderen Flair des Marktes beigetragen“, berichtete Oberbürgermeister Feldmann.

Doch die Pandemie hat auch dem Höchster Weihnachtsmarkt vergangenes Jahr einen Strich durch die Rechnung gemacht. Auch musste der Organisator Vereinsring Höchst bereits im Sommer das Wein- und Suppenfest absagen und der Termin für den Weihnachtsmarkt stand ebenfalls auf der Kippe. Doch wegen der Änderung der Hygienevorschriften mit der Aufhebung der Corona-Beschränkungen für Volksfeste und Märkte ist es dem Vereinsring nun doch möglich gewesen, den Weihnachtsmarkt zu organisieren. Statt der üblicherweise 50 Stände hat der Markt mit acht Ständen auf dem Platz vor der Justinuskirche am ersten Adventswochenende Gäste aus Nah und Fern begeistert.

„Uns fehlen dieses Jahr einige gewohnte Angebote – ich erinnere mich an den Markt mit 50 Ständen, musikalischem Programm und vielen Gästen – dennoch ist das Wichtigste: Wir dürfen den Höchster Weihnachtmarkt genießen und das ist gut so!“ sagte Oberbürgermeister Peter Feldmann während der offiziellen Eröffnung am Samstag, 27. November.

Das Stadtoberhaupt würdigte und lobte das Engagement des Vereinsrings Höchst um dessen aktiven Vorsitzenden Claus Cromm und Geschäftsführer Christoph Brum sowie der Initiative Pro Höchst um den Vorsitzenden Axel Knauber. „Die Vorstände der Vereinsringe haben angepackt und bei der Umsetzung derzeit gültiger Regelungen nicht lange gezaudert“, sagte Feldmann. Auf dem Höchster Weihnachtsmarkt gilt 2G mit Maskenpflicht und Eingangskontrollen, Regelungen zwischen den Ständen und einem separaten Ausgang. „Das dient zum Schutz unserer Gesundheit. Mehr Vorsicht und Umsicht ist derzeit nicht möglich“, betonte das Stadtoberhaupt.

Für Cromm und allen Mitgliedern des Vereinsrings Höchst stand bereits Mitte Oktober fest, dass der Weihnachtsmarkt nur mit der 2G-Regelung stattfinden könne. „Wir haben uns bewusst für 2G entschieden und alle Mitglieder haben das befürwortet und stehen hinter diesem Konzept. Für uns steht der Schutz aller Gäste und jedes Einzelnen im Vordergrund. Wir wollen damit ein Zeichen setzen, um zu zeigen, dass eine Impfung unverzichtbar ist, wenn wir wieder Weihnachtsmärkte, Feste und andere Veranstaltungen organisieren und genießen wollen. Wir möchten auch die Menschen dazu bewegen, sich impfen zu lassen“, sagte Cromm.

„Das Engagement des Teams um Claus Cromm und Christoph Brum ist großartig und zeigt: Trotz aller Widrigkeiten ist es möglich, etwas auf die Beine zu stellen und uns allen damit eine Freude zu bereiten“, sagte Feldmann. Höchst erstrahle derzeit im besonderen Glanz.

„Ich denke an die Weihnachtbeleuchtung in den Straßen und vor allem an die Weihnachtsbäume, wie diesem auf dem Schlossplatz oder auf dem Dalbergkreisel. Vergangenen Samstag haben 15 tatkräftige Helferinnen und Helfer die Bäume geschmückt – mein Dank geht an die Initiative Pro Höchst, den Vereinsring und alle Helfer. Sie bringen mit Ihrem Arbeitseinsatz Weihnachtsstimmung und Zuversicht in unsere Herzen“, sagte der Oberbürgermeister.

Feldmann wünschte allen eine besinnliche Adventszeit und rief dazu auf, besonnen im Umgang mit anderen Personen zu sein. „Bleiben Sie gesund. Wir sehen uns spätestens auf dem Schlossfest im kommenden Jahr.“ (ffm)