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Letzte Aktualisierung: 28.07.2021

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Ladesäule am Bahnhof Kriftel modernisiert

von Adolf Albus

(22.07.2021) Bereits im September 2011 wurde am Bahnhof die Mainova-Ladesäule für Elektrofahrzeuge in Betrieb genommen. „Die Schaffung der erforderlichen Infrastruktur ist die Voraussetzung dafür, dass sich Elektrofahrzeuge durchsetzen können.

Kriftel war mit bereits zwei Standorten, unter anderem auch vor dem Rathaus, in dieser Zeit Vorreiter im Kreis“, betont der Erste Beigeordnete Franz Jirasek. Nun wurde die in die Jahre gekommene Ladesäule am Bahnhof modernisiert und ist bereits wieder in Betrieb. „Wir werden an dieser Stelle statt einem nun zwei Parkplätze für den Ladevorgang ausweisen“, so Jirasek. Darauf habe man sich vertraglich mit Mainova geeinigt.

Der Frankfurter Energieversorger hat die Ladesäule durch eine leistungsfähigere ersetzt. Sie verfügt jetzt über zwei gleichwertige Ladepunkte mit jeweils 22 Kilowatt Leistung. Dadurch lassen sich künftig Elektrofahrzeuge an der neuen Station schneller aufladen. Auch ist gleichzeitiges Laden von zwei Fahrzeugen möglich. Der Anschluss erfolgt mittels so genannter Typ2-Stecker.

 

Ohne Voranmeldung oder Vertragsbindung

Weiterhin können alle Fahrerinnen und Fahrer von Elektrofahrzeugen die Lademöglichkeit ohne Voranmeldung und ohne Vertragsbindung nutzen. Neu ist das marktübliche, integrierte Bezahlsystem. Um die Verfügbarkeit der Station für alle Nutzerinnen und Nutzer zu erhöhen, fallen ab vier Stunden Standzeit zusätzliche Gebühren an: Die Säule „merkt“, wenn der Tankvorgang beendet ist und das Auto über die Zeit hinaus stehenbleibt. Alle Kosten sind über eine App und vor Ort nachvollziehbar.

„Mit der Ladesäule der Mainova am Platz von Airaines, einer Ladesäule der Süwag vor dem Rathaus und einer weiteren, vor dem ROWG-Gelände geplanten Ladestation mit zwei Anschlüssen, zu dem wir den Investor des dort entstehenden Wohnkomplexes vertraglich verpflichtet haben, sind wir in Kriftel gut aufgestellt auf dem Weg in die E-Mobilität. Der weitere Ausbau mit E-Carsharing oder auch Parkplätzen mit Stromanschluss für ein Nachbarschaftsauto werden geprüft“, so der Erste Beigeordnete.