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Letzte Aktualisierung: 15.11.2019

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IHK-Präsident Caspar : Wohnungsbau für Fachkräfte ist Aufgabe der gesamten Region

von IHK

(08.11.2019) Oberursel im Taunus ist aufgrund seiner guten ÖPNV-Anbindung ein begehrter Wohnstandort in der Region. Infrastruktur, Bildungsangebot, aber auch gute kulturelle Veranstaltungen und Freizeitangebote haben dazu beigetragen, den Wohnstandort „Oberursel“ über die Region hinaus bekannt zu machen.

IHK-Präsident Ulrich Caspar betonte bei einem Besuch in Oberursel, dass diese Faktoren insbesondere auch für wohnungssuchende Fach- und Führungskräfte interessant sind. Caspar verdeutlichte, dass die bereits sehr gute Infrastruktur in Oberursel insbesondere mit der geplanten Regionaltangente West (RTW), der neuen tangentialen Verbindung in die Region, zusätzliche Verbindungen ermöglicht.

„Oberursel profitiert also sehr von diesem gemeinsamen Projekt der Region“, ergänzte Caspar. Umso wichtiger sei es, dass die Stadtentwicklung mit der erfreulichen Verkehrsinfrastrukturentwicklung Schritt halte und Wohnungen für Fachkräfte bereitgestellt werden. „Die Menschen zieht es in unsere Region, weil wir eine hohe Lebensqualität haben und unsere Unternehmen qualifizierte Jobs anbieten. Wir sind auf den Zuzug angewiesen, um den Fachkräftebedarf der Unternehmen stillen zu können. Dazu müssen wir für diese Menschen aber Wohnraum bereitstellen und damit den angespannten Wohnungsmarkt entlasten. Dies ist – genau wie die RTW – ein gemeinsames Projekt in der Region, denn eine Kommune allein wird den Wohnungsbedarf nicht stillen können. Dass Oberursel seit Jahren Bauland ausweist, ist der Schritt in die richtige Richtung, betonten Caspar und Bürgermeister Hans-Georg Brum.

Zusätzlich verwies der Bürgermeister aber auch auf die Initiativen der Stadt, neue Gewerbeentwicklungen zu forcieren. Konkrete Pläne gibt es für die Ausweisung weiterer Flächen im Gebiet „An den Drei Hasen“, an der „Gablonzer Straße“, im Bereich „Neumühle“ und am südlichen Gemarkungsrand am Haltepunkt Weißkirchen. Speziell hier besteht die Möglichkeit für ein interkommunales Gewerbegebiet mit der Stadt Steinbach.

Bürgermeister Brum sagte abschließend: „Wir wissen um die Notwendigkeit, neue Gebiete für Wohnen und Gewerbe auszuweisen. Wir müssen aber immer wieder die Balance halten zwischen den Erfordernissen der Regionalentwicklung für mehr Flächenausweisungen und den örtlichen Möglichkeiten, unter Berücksichtigung der Akzeptanz in der Bevölkerung.“ 

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