Das Online-Gesellschaftsmagazin aus Frankfurt am Main

Letzte Aktualisierung: 18.05.2022

Werbung
Werbung

IHK: „FrankfurtRheinMain in Zahlen 2022“ erschienen

von Ilse Romahn

(13.05.2022) „Auch nach zwei Jahren Coronapandemie bleibt die Metropolregion FrankfurtRheinMain das Kraftzentrum der deutschen Wirtschaft. Dies verdeutlicht etwa ein Blick auf die bundesweite Wertschöpfung: Rund acht Prozent werden in der Region erwirtschaftet.

Darüber hinaus haben über sieben Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Deutschland hier ihren Arbeitsplatz“, kommentiert Ulrich Caspar, Präsident der IHK Frankfurt am Main und Sprecher von PERFORM, den Wirtschaftskammern in FrankfurtRheinMain, anlässlich der Veröffentlichung der Publikation „FrankfurtRheinMain in Zahlen 2022.“

Ungeachtet der Auswirkungen der Coronapandemie verzeichnet der Arbeitsmarkt in der Metropolregion im Jahr 2021 ein beachtliches Wachstum, das fast an Vorkrisenzeiten anknüpfen kann. Mit rund 2.468.000 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten liegt der Zuwachs bei mehr als 33.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Vergleich zu 2020. Damit konnte – nach dem geringfügigen Rückgang im Jahr 2020 um rund 3.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte – im zweiten Pandemiejahr bereits wieder ein starkes Wachstum verzeichnet werden. Erfreulich ist außerdem der Rückgang der Arbeitslosenzahlen in der Metropolregion. Ein Blick auf den Frankfurter Flughafen zeigt jedoch: Der Weg zu alter Stärke kann in einigen Branchen durchaus noch ein langer sein. Die Anzahl der Passagiere kann 2021 bei Weitem noch nicht an das Rekordjahr 2019 anknüpfen, gegenüber dem Jahr 2020 kommt es aber schon wieder zu einem deutlichen Anstieg um mehr als sechs Millionen Passagiere.

„Das zweite Pandemiejahr hat die Metropolregion insgesamt gut überstanden. Mit dem Krieg in der Ukraine steht die Wirtschaft allerdings vor einer weiteren großen Herausforderung. Besonders die steigenden Energiekosten und gestörte internationale Lieferketten bereiten den regionalen Unternehmen enorme Probleme,“ so Caspar. Laut einer DIHK-Umfrage zu den Auswirkungen des Krieges sind das verarbeitende Gewerbe (Industrie), das Baugewerbe und der Bereich Verkehr und Lagerei besonders betroffen. Diese Bereiche machen in der Metropolregion knapp elf Prozent der IHK-Mitgliedsunternehmen aus und stellen knapp 28 Prozent der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten.

Die Publikation „FrankfurtRheinMain in Zahlen 2022“ steht unter folgendem Link zum Download bereit: www.frankfurt-main.ihk.de/zahlenfrm