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Letzte Aktualisierung: 29.07.2021

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Hilfe bei Corona-Spätfolgen

Symptome erkennen und Betroffene unterstützen

von Ilse Romahn

(16.07.2021) Laut Robert Koch Institut (RKI) gelten über 3,6 Millionen Menschen in Deutschland, die an einer Coronavirus-Infektion erkrankt waren, als genesen (Stand Juli 2021). Doch gesund sind viele danach nicht wieder. Denn nach Covid-19 kann die Gesundheit über Wochen und Monate beeinträchtigt sein. Und dies bei manchen sogar schwer.

Die Debeka, Deutschlands größte private Krankenversicherung, hat ein Programm für ihre Versicherten ins Leben gerufen, die an den Corona-Spätfolgen, auch Post-Covid oder Long-Covid genannt, leiden.

Wann spricht man von Spätfolgen?
Wenn die Symptome 28 Tage oder länger nach der Infektion anhalten. Dabei kann es sich um Beschwerden handeln, die schon während der Erkrankung aufgetreten sind und noch immer anhalten. Oder solche, die sich erst später entwickelt haben. Fakt ist, dass zwischen 40 und 70 Prozent aller Covid-19-Infizierten selbst noch nach Wochen Symptome zeigen.

Welche Symptome haben Menschen mit gesundheitlichen Langzeitfolgen von COVID-19?
Bisher ist noch kein klassisches Muster erkennbar. Viele verspüren einen Leistungsmangel, sind müde, abgeschlagen und erschöpft. Kopfschmerzen, Atembeschwerden, Geruchs- und Geschmacksstörungen sind nicht selten. Aber auch kognitive Beeinträchtigungen, wie der sogenannte Gehirnnebel, engl. „brain fog“, depressive Verstimmungen, Schlaf- und Angststörungen können einhergehen. Manche berichten von erhöhtem Puls, Herzstolpern oder sogar Schmerzen in der Brust. Auch neu aufgetretene Nieren- und Stoffwechselerkrankungen (z. B. Diabetes mellitus) sind jenseits der akuten Infektions- bzw. Krankheitsphase beobachtet worden.

Wer ist davon betroffen?
Prinzipiell kann jeder, der eine Corona-Erkrankung vermeintlich überstanden hat, von den Spätfolgen betroffen sein. Selbst diejenigen, die völlig symptomfrei waren oder nur einen milden Verlauf hatten. 

Was oder wer hilft?
Welche Behandlungen, Medikamente und Therapien helfen, hängt von den speziellen Beschwerden ab, die sehr vielfältig ausfallen können. Hausärzte, Fachärzte und Post-Covid-Ambulanzen sind auf jeden Fall die richtigen Ansprechpartner. Als erstes Unternehmen in Deutschland bietet die Debeka ihren betroffenen Krankenversicherten ein spezielles Versorgungsprogramm „covidcare“ an, um diese beim Genesungsprozess zu begleiten und Langzeitschäden zu verhindern oder abzumildern.

Mehr Informationen zu covidcare erhalten Interessierte unter www.debeka.de/covidcare.