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Letzte Aktualisierung: 02.04.2020

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Frankfurt bewirbt sich um das Festival ‚Politik im Freien Theater‘

von Ilse Romahn

(18.02.2020) Die Stadt Frankfurt bewirbt sich gemeinsam mit dem Künstlerhaus Mousonturm, dem Schauspiel Frankfurt und der lokalen Freien Szene um die 11. Ausgabe des Festivals „Politik im Freien Theater“ im Herbst 2021.

Das von der Bundeszentrale für politische Bildung initiierte Festival gastiert alle drei Jahre in einer anderen deutschen Stadt. Die Kosten für die Durchführung des Festivals inklusive Begleitprogramm werden zum überwiegenden Teil von der Bundeszentrale für politische Bildung getragen (bis zu 750.000 Euro). Die Stadt Frankfurt würde „Politik im Freien Theater“ mit einem Eigenanteil in Höhe von 375.000 Euro kofinanzieren.

„Das Festival ‚Politik im Freien Theater‘ in Frankfurt ausrichten zu dürfen, wäre ein großer Gewinn für unsere Stadt und eine Stärkung der demokratischen Öffentlichkeit über die Stadtgrenzen hinaus. Wir möchten aus Frankfurt ein bundesweites Signal senden, indem wir den Rechtspopulisten, die sich zunehmend organisieren und das demokratische Prinzip schrittweise zu untergraben versuchen, offene und kritische Räume entgegensetzen“, sagt Kulturdezernentin Ina Hartwig.

Das Festival ist ein Spiegel der politischen und gesellschaftlichen Lage und gehört zu den wichtigsten Theatertreffen der Freien Szene. Zum Festival wird ein umfangreiches, vielfältiges Begleitprogramm entwickelt, an dessen Konzeption zahlreiche lokale Akteure beteiligt sind. Mit 12 bis 14 innovativen, interdisziplinären und genreübergreifenden Gastspielen aus der Freien deutschsprachigen und internationalen Szene bietet das Festival zugleich einen Überblick über aktuelle Theaterästhetiken. Das Gesamtprogramm richtet sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene. (ffm)