Das Online-Gesellschaftsmagazin aus Frankfurt am Main

Letzte Aktualisierung: 30.09.2022

Werbung

Fernsehunterhaltung und ihre Stars aus Frankfurt

Vortrag im Institut für Stadtgeschichte: Hesselbach, Kuli & Co.

von Ilse Romahn

(10.08.2022) Am Montag, 15. August, entführt Sabine Hock mit ihrem Vortrag „Hesselbach, Kuli & Co.“ in die Anfänge der hessischen Fernsehunterhaltung und ihrer Stars. Die Veranstaltung im Institut für Stadtgeschichte ist Teil des Begleitprogramms zur Ausstellung „Abgelichtet! Stars in Frankfurt“, die noch bis zum 4. September im Karmeliterkloster zu sehen ist.

Schon bald nach dem Start des deutschen Fernsehens 1952 stand der Hessische Rundfunk für gute Unterhaltung. Frankfurter Radiolieblinge wie Peter Frankenfeld und Hans-Joachim Kulenkampff wurden mit ihren Quizsendungen bundesweit auf dem Bildschirm bekannt.
 
„Die Firma Hesselbach“ von und mit Wolf Schmidt ging 1960 im Fernsehen erfolgreich in Serie. Für die Schauspielerin Liesel Christ wurde das Image der „Mamma Hesselbach“ zum Fluch und Segen zugleich. Produzentin Lia Wöhr regierte derweil in der Fernsehkneipe „Zum Blauen Bock“. Die Frankfurter Autorin und Journalistin Sabine Hock, Verfasserin einer Biografie über Christ, stellt diese und andere beliebte Frankfurter Fernsehstars und ihre Karrieren in ihrem Vortrag vor.
 
Die Frankfurter Volksschauspielerin Christ verstarb am 15. August 1996 in ihrer Heimatstadt. In der Ausstellung „Abgelichtet!“ sind Werke ihres Schaffens als Leiterin und Gründerin des Volkstheaters und ihr für ihr Wirken verliehene Preise zu sehen. Anlässlich ihres 26. Todestages werden exklusiv zum Vortrag und anschließend in der Ausstellung ein Silvesterkleid aus der „Hesselbach“-Produktion gezeigt. Zudem können ein Dirndl von Lia Wöhr und weitere Requisiten aus dem „Blauen Bock“ in Augenschein genommen werden.
 
Der Vortrag beginnt um 18 Uhr im Karmeliterkloster, Münzgasse 9. Die Teilnahme kostet vier Euro, ermäßigt drei Euro. Reservierungen sind über das Online-Reservierungsportal unter pretix.eu/isgfrankfurt möglich. Um das Tragen einer medizinischen Maske wird gebeten. (ffm)