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Letzte Aktualisierung: 20.01.2021

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Endspurt für Plagiarius-Wettbewerb

Gesucht: Die dreistesten Nachahmungen

von Ilse Romahn

(13.01.2021) Der Negativpreis „Plagiarius“ wird seit 1977 jährlich an Hersteller und Händler besonders dreister Plagiate und Fälschungen verliehen.

Ziel der Aktion Plagiarius ist, die skrupellosen Geschäftspraktiken von Produkt- und Markenpiraten ins öffentliche Bewusstsein zu rücken und Industrie, Politik und Verbraucher für die Problematik zu sensibilisieren. Darüber hinaus soll die Wertschätzung für geistiges Eigentum, d.h. für innovative und kreative Leistungen, gesteigert werden.

Trophäe des Schmähpreises ist ein schwarzer Zwerg mit goldener Nase - Symbol für die immensen Profite, die ideenlose Nachahmer sprichwörtlich auf Kosten von Kreativen und der Industrie erwirtschaften.

Endspurt: Jetzt Plagiatsfälle einreichen - Negativpreis „Plagiarius“ rückt wieder skrupellose Nachahmungen ins öffentliche Licht! Einsendeschluss Plagiarius-Wettbewerb 2021: 22. Januar 2021   -   Late Comers Frist: bis 29. Januar 2021.

Unternehmer, Designer und Erfinder, die sich über dreiste Plagiatsfälle ärgern, haben noch kurze Zeit die Möglichkeit, ihre Originalprodukte sowie die vermeintlichen Nachahmungen zum Plagiarius-Wettbewerb einzureichen und den Plagiator – sei er Hersteller oder Händler - als Preisträger des Negativpreises vorzuschlagen.

Bevor die jährlich wechselnde Experten-Jury aus allen Einsendungen die Preisträger wählt, werden die vermeintlichen Plagiatoren von der Aktion Plagiarius schriftlich auf ihre Nominierung hingewiesen und erhalten die Möglichkeit zur Stellungnahme. Die große Medienreichweite und der hohe Bekanntheitsgrad des „Plagiarius“ haben über die Jahre hinweg regelmäßig eine abschreckende Wirkung gezeigt: Die Angst vor öffentlicher Blamage hat schon so manchen Plagiator dazu gebracht eine Einigung mit dem Originalhersteller zu suchen und z.B. Restbestände vom Markt zu nehmen, eine Unterlassungserklärung zu unterschreiben oder Lieferanten preiszugeben.

„Wir sind von der abschreckenden Wirkung des Negativpreises „Plagiarius“ angenehm überrascht. Die Auszeichnung mit dem Schmähpreis hat den asiatischen Nachahmer dazu gebracht den Verkauf der Fälschungen zu stoppen und sich bei uns zu entschuldigen. Dadurch sind WIKA weitere Rechtsverfolgungen und damit verbundener Zeit- und vor allem Kostenaufwand erspart geblieben! Und die sehr große Medienresonanz, die bis nach Asien reicht, schreckt auch andere Nachahmer ab, so dass wir immer wieder für einige Zeit Ruhe haben.“
Ulrich Demuth, Leiter Patent & Marken, WIKA SE Klingenberg.

Die Preisverleihung findet im Rahmen einer Pressekonferenz auf der Frankfurter "International Consumer Goods Show" statt. Während der Messe (17.-20. April 2021) werden alle eingereichten Originale und Plagiate an prominenter Stelle ausgestellt. Anschließend werden die Preisträger-Produkte im Museum Plagiarius in Solingen sowie online und bei Plagiarius-Ausstellungen einem breiten Publikum präsentiert.

Das Anmeldeformular inkl. Teilnahmebedingungen und Infos zur Datenverarbeitung können unter www.plagiarius.com in der Rubrik „Wettbewerb“ herunter geladen werden.

http://www.plagiarius.com