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Letzte Aktualisierung: 12.08.2020

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Elvis? Elvis! Filmreihe im Filmmuseum

von Ilse Romahn

(27.07.2020) Viele Musiker versuchten sich als Schauspieler, doch nur der „King of Rock’n’Roll“ Elvis Presley begründete damit sein eigenes Filmgenre: den Elvis-Film. Der King lebt – im Kino des DFF und in einer kleinen Plakatausstellung im DFF-Foyer.

Filmstill Elvis: That`s the way it is
Foto: Quelle DFF
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Viele Musiker versuchten sich als Schauspieler, doch nur Elvis Presley begründete damit sein eigenes Filmgenre: den Elvis-Film. In seinen Rollen spielte Elvis Rennfahrer, Rettungsschwimmer und Rockstars, denen die hübschesten Mädchen reihenweise erliegen. Doch er ist auf der Suche nach der Frau seines Herzens, die er erst erobert, als er die Machenschaften böser Geschäftsleute und Gangster durchkreuzt. Dafür braucht der Filmheld Elvis in der Regel nichts als seine Fäuste, seine Stimme und seinen Hüftschwung; mindestens vier Songs gibt er in jedem seiner 31 Kinofilme zwischen 1956 und 1969 zum besten. Für Elvis wurde die Filmkarriere zum zweiten Standbein, das zudem half, seine Alben weltweit zu vermarkten.

Als rebellischer Halbstarker brillierte Elvis sowohl in JAILHOUSE ROCK (1957), als auch in KING CREOLE (1958) und FLAMING STAR (1960), was ihm Vergleiche mit seinen Vorbildern James Dean und Marlon Brando einbrachte, wenngleich er mit diesen künstlerisch nicht ganz mithalten konnte. Seine Wehrdienst-Erfahrung in Deutschland mit Station in Hessen arbeitete Elvis mit dem Soldatenfilm G.I. BLUES (1960) auf. Die größte Fehleinschätzung seines Managers war, die Hauptrolle für WEST SIDE STORY (1961) abzulehnen, weil diesem das Projekt als zu unkommerziell erschien.

Filme wie VIVA LAS VEGAS (1964), eines seiner erfolgreichsten Werke, oder ROUSTABOUT (1965) setzten den Kosmos ihrer Settings in bonbonfarbenen Studiokulissen fort. Während in Europa die Beatles den Musikfilm revolutionierten und die New-Hollywood-Regisseure das US-Studiosystem herausforderten, blieb Elvis seinem Stil treu. Der Konzertfilm ELVIS: THAT’S THE WAY IT IS (1970), der 2020 anlässlich des 50. Jubiläums erneut in die Kinos kommt, lässt hinter die Kulissen der Maschinerie der Marke „Elvis“ blicken. Und John Carpenters starbesetztes, aber hierzulande wenig bekanntes Biopic ELVIS (1979) wirft nach dessen Tod 1977 einen sehenswerten Blick auf die Karriere des „King of Rock’n’Roll“. Der King lebt – im Kino des DFF und in einer kleinen Plakatausstellung im DFF-Foyer!

Mit freundlicher Unterstützung des Elvis-Fanclubs „The King‘s World“ (www.thekingsworld.de) und FilmFrankfurt.com.
 

Samstag, 1. August, 20:30 Uhr und Mittwoch, 5. August, 18 Uhr
JAILHOUSE ROCK  Jailhouse Rock – Rhythmus hinter Gittern  

Sonntag, 2. August, 20:30 Uhr und Samstag, 8. August, 20:30 Uhr
KING CREOLE  Mein Leben ist der Rhythmus
 
Freitag, 7. August, 18 Uhr und  Sonntag, 9. August, 20:30 Uhr
FLAMING STAR  Flammender Stern  

Donnerstag, 13. August, 18 Uhr und Sonntag, 16. August, 20:30 Uhr und Samstag, 29. August, 18 Uhr
ELVIS: THAT’S THE WAY IT IS  

Mittwoch, 19. August, 18 Uhr und  Sonntag, 23. August, 20:30 Uhr
ELVIS  Elvis – The King

Freitag, 21. August, 18 Uhr und  Samstag, 29. August, 15 Uhr Mit Vorprogramm
G.I. BLUES  Café Europa  

Samstag, 22. August, 20:30 Uhr und Freitag, 28. August, 18 Uhr Mit Vorprogramm
VIVA LAS VEGAS  Tolle Nächte in Las Vegas 

Sonntag, 30. August, 20:30 Uhr
ROUSTABOUT  König der heißen Rhythmen

 

DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum, Schaumainkai 41- 60596 Frankfurt am Main   www.dff.film