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Letzte Aktualisierung: 08.03.2021

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Einbruch bei Kreditnachfrage

von Helmut Poppe

(23.02.2021) Einbruch bei neu abgeschlossenen Ratenkreditverträgen um etwa 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 2019. Die Zahl der Personen mit neuen Zahlungsstörungen bleiebt weiter auf niedrigem Niveau.

SCHUFA Corona-Update #3
Foto: SCHUFA Holding AG
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Im Zuge der Corona-Pandemie werden in Deutschland deutlich weniger neue Ratenkredite abgeschlossen. Dies belegen aktuelle Auswertungen des Datenbestandes der SCHUFA. Die Zahl der neu abgeschlossenen Ratenkreditverträge lag Anfang Februar 2021 deutlich unterhalb der beiden Vorjahre.

"Wir beobachten aktuell einen Einbruch bei den Konsumentenkrediten. Eine ähnliche Entwicklung zeigte sich bereits während des ersten Lockdowns zwischen März und Juli 2020. Hierbei spielt sicherlich die Schließung von Point of Sales wie Elektromärkten, Autohäusern und Möbelhäuser eine wichtige Rolle. Mit dem Ende des harten Lockdowns stieg die Zahl der neuen Kreditverträge zum Ende 2020 wieder an, beziehungsweise übertraf sogar das Niveau von 2019. Es bleibt abzuwarten, ob wir dieses Jahr eine ähnliche Entwicklung verzeichnen werden", erläutert Tanja Birkholz, Vorstandsvorsitzende der SCHUFA Holding AG.

Online-Handel profitiert vom Lockdown

Bedingt durch den Lockdown und die Schließung des stationären Handels verlagern die Menschen in Deutschland ihren Konsum ins Internet. Ein Indikator hierfür ist die Anzahl an Anfragen, die Online-Händler an die SCHUFA stellen, zum Beispiel um die Bonität oder Identität eines potenziellen Kunden zu prüfen. Anfang 2021 lagen die Anfragen aus dem eCommerce bis zu 50 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum 2019/2020. Insgesamt setzt sich der Trend aus dem vergangenen Jahr fort, dass die Verbraucher zunehmend im Internet einkaufen.

Zahl der Personen mit neuen Zahlungsstörungen bleibt auf niedrigem Niveau

Auch nach gut einem Jahr Corona-Pandemie gibt es weiter keine Anzeichen, die auf eine signifikante Zunahme von Zahlungsstörungen oder Probleme bei der Kreditrückzahlung hinweisen. Anfang Februar lag die Zahl der Personen mit neuen Zahlungsstörungen sogar rund 15 Prozent unterhalb des Vorjahreszeitraums 2020. Insgesamt bleibt die Zahl der Personen mit neuen Zahlungsstörungen weiterhin auf niedrigem Niveau. (ots)