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Letzte Aktualisierung: 04.06.2020

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CoronaSummer2020 und die Reiselust

von Helmut Poppe

(20.05.2020) Fuhr man alle Nase lang bis vor wenigen Monaten ins benachbarte Ausland oder sogar weiter, ist Schluss mit lustig. Immer noch unklar bleibt, wie die Infektionskontrolle bei Touristen zu handhaben ist, werden Negativ-Tests für Urlauber vorgeschrieben, soll es Fiebermessungen an den Flughäfen, spezielle Registrierungsformen oder eine Nachverfolgungs-App für Urlauber geben?

Bildergalerie
Grüner Schwan - unvorher gesehene Katastrophen, nicht im Plan
Foto: wiki/poppe
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KingKong Centre Pompidou, Metz
Foto: Centre Pompidou, Metz/Poppe frankfurtlive
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Wie sollen Touristen behandelt werden, die sich während des Urlaubs mit Covid-19 infizieren? Müssen sie vom Strand direkt nach Hause zurück oder im Urlaubsland in Quarantäne gehen? Marescos solo also?

Reisepläne in Länder außerhalb Europas kann man wohl knicken. Bleiben wir dann lieber im hessischen Knüll?

Interessant in der Retrospektive, dass – wie bei einem Systemvergleich von Radiosendern als Nebenergebnis und Beifang ex post registriert - bei einer Radiokette namens RMC letzten November über eine anschwellende (normale?) Grippewelle in Frankreich am 13. November berichtet wurde. Da passen nebenbei bemerkt Radiospots von VW, in denen eine besorgte Mutter ihrem Filius just in diesem Radioprogramm rät, die Wollmütze – und die Winterreifen - aufzusetzen.

Im Osten der Nachbarn gleich gegenüber des Centre Pompidou in Lothringen in einer Apotheke Pastillen erworben gegen …. Halsweh und zwar Ende Januar. Eine Region, die es wenig später heftig erwischte. Pardautz, drei Tage darauf übles Bellen. So ist das nun mal, mit unvorhergesehenen Katastrophen, die man eher in weit entfernten Kontinenten für wahrscheinlich hielt. Da fliegt dann halt der grüne Schwan, das Symbol für solche Entwicklungen.
Nichts dem zu trotz, wir dürfen wohl ab Mitte Juni in andere europäische Länder,Italien und Österreich haben ja schon ‚auf‘. Hoffen wir, dass es gut geht. Der Knüll ist wohl für später.