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Letzte Aktualisierung: 26.01.2021

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Bau des Polizeipräsidium Südosthessen voll im Gange

Im Sommer 2021 ziehen 900 Polizistinnen und Polizisten in Offenbach ein

von Karl-Heinz Stier

(26.11.2020) Am Neubau des Polizeipräsidiums Südosthessen in Offenbach gehen die Ausbauarbeiten voran. Das Richtfest musste Corona-bedingt leider ebenso ausfallen wie eine Baustellenbegehung.

Bildergalerie
Baufortschritt des Projekts aus der Vogelperspektive
Foto: Polizei Hessen
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So soll der Eingangsbereich mal aussehen
Foto: GOLDBECK/Dohle + Lohse Architekten (Visualisierung)
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„Hessen schafft mit dem Neubau des Polizeipräsidiums in Offenbach ein weiteres modernes Dienstgebäude für die erfolgreiche Polizeiarbeit in unserem Land. Das Polizeipräsidium wird das neue Aushängeschild für die Sicherheit in Südosthessen sein. Die Polizistinnen und Polizisten dürfen sich auf modernste Arbeitsbedingungen freuen. Eine zeitgemäße Ausstattung der Polizei ist uns als Land sehr wichtig, denn es ist die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Polizeiarbeit. Der Neubau besticht durch seine sehr gute Lage. Kurze Anfahrtswege und eine schnelle Erreichbarkeit sind garantiert. Mit dem Neubau werden 52 Einheiten, die bisher auf diverse Liegenschaften verteilt sind, an einem Standort zusammengeführt“, erklärten Finanzminister Michael Boddenberg und Innenminister Peter Beuth.   

Das Gebäude wird die neue berufliche Heimat von rund 900 Polizistinnen und Polizisten. Nach derzeitigen Planungen soll der Neubau im Sommer 2021 von der Polizei bezogen werden. Von den  Personalverstärkungen der vergangenen Jahre wird auch die neue Dienststelle in Offenbach durch 136 zusätzliche Arbeitsplätze profitieren. Wo mehr Personal eingesetzt wird, wird auch mehr Platz benötigt. Deshalb wurden die ursprünglichen Planungen im Jahr 2018 geändert und das Gebäude erhält nun zusätzliche Flächen in einem Erweiterungsflügel mit Büros, aber auch mit Besprechungs- und Lagerräumen. 

Das neue Polizeipräsidium ist auch mit modernen Energiestandards ausgestattet. Dazu zählt eine ganzheitliche Gebäudetechnik. Unter anderem wird auf den Dachflächen mittels Photovoltaik Strom erzeugt, der für die Versorgung des Gebäudes genutzt wird. Dies verrinert auch die Betriebskosten.  

Das Polizeipräsidium wird in öffentlich-privater Partnerschaft (ÖPP) erbaut. Nach Auskunft der Fachleute ergeben sich durch die öffentlich-private Partnerschaft beim Neubau des Polizeipräsidiums für das Land Kostenvorteile von etwas mehr als 15 Prozent gegenüber der Eigenbauvariante. Die Baukosten in einem Gesamtvolumen von rund 162,4 Millionen Euro trägt der private Investor. Der Komplex wird neben modernen Büroflächen und modernster Technik unter anderem Bereiche für die Polizei Sondertechnik, Kfz- und kriminaltechnische Untersuchungshallen, Labore, Gewahrsamsbereiche und ein Polizeirevier beherbergen. Auch eine Kindertagesstätte und eine Kantine sind Bestandteil des neuen Gebäudes. Mit einer Nutzfläche von rund 35.700 m² werden die Polizistinnen und Polizisten zukünftig weitaus mehr Platz für ihre Arbeit haben als bisher.