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Letzte Aktualisierung: 30.09.2020

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Bühne für Frankfurt: Klassik

Konzerte in der Alten Oper am 24. September

von Ilse Romahn

(11.09.2020) Musik aus der Stadt für die Stadt: Das ist das Prinzip eines zwei Termine umfassenden Abends in der Alten Oper Frankfurt, der hiesigen Künstler*innen und Ensembles ein Podium gibt.

Bildergalerie
Aris-Quartett
Foto: Michael Reh
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Ragawerk
Foto: Robert Zoller
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„Bühne für Frankfurt“ lautet der Titel dieses kurzfristig neu ins Programm genommenen Formats, das zugleich Teil ist des Mottos „Alte Oper für Frankfurt“, mit welchem das Haus sein Konzertangebot nach der Wiederaufnahme des Spielbetriebs seit der mehrmonatigen coronabedingten Schließung überschreibt. Am Donnerstag, 24. September, stellen sich somit in zwei Konzerten in der Alten Oper Musiker*innen und Ensembles vor, die vor Coronazeiten nicht nur in ihrer hessischen Heimat, sondern auch überregional und international eine rege Konzerttätigkeit pflegen konnten. Besucher*innen, die die Frankfurter Kultur besonders unterstützen möchten, können freiwillig ihren Ticketpreis um eine Spende erhöhen, die eins zu eins den freischaffenden auftretenden Musiker*innen zugute kommt.

„Klassik“ im allerweitesten Sinne – von Alter Musik bis Romantik, von Kammermusik über Brass bis Filmmusik – steht im ersten der beiden Konzerte auf dem Programm. Von 17.00 Uhr an ist das Publikum eingeladen, im Großen Saal (der den aktuellen Abstandsregelungen entsprechend bestuhlt wird) Frankfurter Künstler*innen und Ensembles mit einem vielfältigen Programm zu erleben. Das aus dem Frankfurter Opern- und Museumsorchester hervorgegangene Ensemble Frankfurt Chamber Brass gelangt von Musik des Renaissancemeisters Tilman Susato zu Filmmusik von Jim Parker. Das Ensemble verzichtet zugunsten der anderen teilnehmenden, freischaffenden Musiker*innen auf sein Honorar und auf Einnahmen aus dem Konzert. Barocke Sinfonien und Concerti aus der Feder von Carl Heinrich Graun, Carl Friedrich Abel und Georg Philipp Telemann bringt das Ensemble La Stagione Frankfurt mit, Karl Kaiser übernimmt dabei den Solopart an der Flöte. Und das 2009 in Frankfurt gegründete und seitdem international gefeierte Aris Quartett widmet sich gemeinsam mit dem in Frankfurt ausgebildeten Pianisten Christopher Park dem Klavierquintett von Robert Schumann. 

Die Abendstunde gehört dem Jazz: Das Konzert um 20.30 Uhr bestreiten drei Frankfurter Formationen bzw. Künstler: Hinter Ragawerk verbirgt sich eine Gruppe engagierter Musiker rund um den Frankfurter Gitarristen Max Clouth, die den Jazz mit Elementen der indischen Musik verschmelzen. Auch der in Israel geborene, zu Beginn seiner Karriere in Boston und New York und mittlerweile in Frankfurt beheimatete Pianist Omer Klein fusioniert in seinem Spiel Musikkulturen, indem er sich vom Modern Jazz ebenso inspirieren lässt wie von seinen eigenen orientalischen Wurzeln. Als Drittes im Bunde ist das eigentlich eher im Aufnahmestudio als auf der Bühne zu findende hr-Jazzensemble. Mit Christof Lauer (Saxofon), Stefan Lottermann (Posaune), Sebastian Sternal (Klavier), Bastian Weinig (Bass) und John Schröder (Schlagzeug) tritt das flexibel besetzte Ensemble in kleiner Besetzung auf. „hr-Jazzensemble p.s.“ nennt sich das Quintett aus aktuellem Anlass – p.s. wie „pandemically small“.

Mit freundlicher Unterstützung der ING in Deutschland (Bühne für Frankfurt: Klassik) und der Gesellschaft der Freunde der Alten Oper Frankfurt

Gefördert durch den Kulturfonds Frankfurt RheinMain

EURO 25,- (Endpreis) pro Konzert  Tickethotline: (069)1340400 ▪ www.alteoper.de