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Letzte Aktualisierung: 05.03.2021

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Aus Stiftung Nantesbuch wird Stiftung Kunst und Natur

von Ilse Romahn

(09.02.2021) Veränderter Name, veränderter Auftritt, gleiches Thema an den beiden Standorten Nantesbuch und Museum Sinclair-Haus. Start für ein übergreifendes digitales Veranstaltungsprogramm im Februar: Kunst und Natur für überall.

Das Museum Sinclair-Haus in Bad Homburg
Foto: Michael Habes
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Stiftung Kunst und Natur ist seit dem Jahreswechsel der neue Name der 2012 von der Unternehmerin Susanne Klatten gegründeten bisherigen Stiftung Nantesbuch. Mit dieser Umfirmierung rückt die gemeinnützige Institution ihr zentrales Anliegen in den Mittelpunkt: die Schaffung von Räumen zur Auseinandersetzung mit Kunst und Natur. Die Stiftung möchte Menschen die sinnliche Auseinandersetzung mit Kunst und Natur ermöglichen und damit inspirieren und aktivieren. Sie realisiert dies an ihren beiden Handlungsorten: In Nantesbuch in Oberbayern, wo sie ein großes Naturgelände und einen interdisziplinären Veranstaltungsort unterhält sowie im Museum Sinclair-Haus im hessischen Bad Homburg als Ausstellungshaus für Kunst und Natur. Die Stiftung möchte gleichermaßen lokal an ihren beiden Standorten wie auch in einer überregionalen Öffentlichkeit mit ihren Themen wirken: Kunst und Natur.

Neuer Auftritt mit Themenjournal
Mit der Umfirmierung ist zugleich eine grundlegende Überarbeitung des öffentlichen Auftritts verbunden. Die vielfältigen Programme, Veranstaltungen, Ausstellungen, Ideen und Projekte der Stiftung Kunst und Natur an ihren beiden Standorten werden nun unter einem neu gestalteten gemeinsamen Dach zusammengefasst: www.kunst-und-natur.de. Von hier gelangen die Besucher auf die beiden Standortseiten www.nantesbuch.de und www.museum-sinclair-haus.de, wo sie Informationen zu den aktuellen Programmen, Ausstellungen und Aktivitäten vor Ort finden. 

Um ihre Themen möglichst vielen Menschen über den lokalen Zusammenhang hinaus zugänglich zu machen, öffnet die Stiftung mit der Erneuerung des Webauftritts einen neuen Raum im Digitalen: Das Journal Kunst und Natur, www.kunst-und-natur.de/journal. Magazinartig und in unregelmäßigen Abständen erzählen, bloggen, gestalten oder schreiben hier Menschen, die viel zu den Themen der Stiftung Kunst und Natur zu sagen haben. Eine Diskussionsforum ermöglichen den inhaltlichen Austausch dazu mit Menschen auf der ganzen Welt. Auch ein digitales Abonnement ist möglich.

Ab 18. Februar: Kunst und Natur für überall – digitales Veranstaltungsprogramm
Im Zentrum des öffentlichen Wirkens der Stiftung Kunst und Natur steht üblicherweise ein vielfältiges Kultur- und Naturprogramm samt interdisziplinärer Wechselausstellungen an den beiden Standorten.

In der aktuellen Corona-Phase können keine Veranstaltungen oder Ausstellungen vor Ort gezeigt werden. Deshalb überträgt die Stiftung Kunst und Natur ihr Veranstaltungsprogramm nun vorerst ins Digitale. Zweimal wöchentlich, nämlich dienstags Mittags um halb eins und donnerstags Abends um halb acht kommen Kunst und Natur zu den Menschen. Ein regelmäßiges Angebot, das über die mittlerweile vielerorts etablierten Veranstaltungsstreams hinausgeht: Künstlerische Interventionen zum Mitmachen, online-Spazierflüge oder digitale Gespräche versuchen, die individuelle Begegnung mit Kunst, Natur und Menschen mit interaktiven Mitteln sehr direkt und persönlich zu machen. Kurze künstlerische Weckrufe zur Mittagspause wechseln sich ab mit ausführlicheren Dialogen, Konzerten oder Interventionen mit Künstlern zu Kunst und Natur am Abend. Die Veranstaltungen senden im Wechsel mal aus dem Langen Haus oder vom Gelände in Nantesbuch, mal aus dem Museum Sinclair-Haus in Bad Homburg und mal aus aller Welt direkt vom Zuhause der teilnehmenden Gäste aus. 

Den Anfang macht am 18. Februar ein digitales Kamingespräch zur Frage „Aus der Krise lernen? Was wir aus der Pandemie mitnehmen.“ Live aus dem Langen Haus moderiert Sinan von Stietencron eine Diskussion mit Aileen Moeck von der Akademie für Philosophische Bildung und WerteDialog München und Andreas Baumüller vom WWF in Brüssel darüber, was Menschen in der Zeit der Pandemie über ihr Verhältnis und ihren Umgang mit Natur und Umwelt gelernt haben. Die Teilnehmer haben auf vielfältige Weise Gelegenheit, sich aktiv an diesem Gespräch zu beteiligen. 

Weitere Termine bieten u.a. einen interaktiven Flug samt literarischer Lesung um das Lange Haus mit den Mauerseglern in Nantesbuch, einen multimedialen Online-Salon des Museums Sinclair-Haus zur zentralen Frage der aktuellen Ausstellung: „Was ist Natur?“, oder einen digitalen Gesangsabend mit der Berliner Elektropop-Musikerin und Regisseurin Bernadette La Hengst. 
 
Alle Veranstaltungen online buchbar (Kostenbeitrag mittags 5 €, abends 7,50 €) unter www.kunst-und-natur.de/veranstaltungen