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Letzte Aktualisierung: 22.04.2024

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„Pride Month“ geht in die Stadtteile

von Ilse Romahn

(27.03.2024) Vereine und Initiativen können jetzt Fördergeld für das vierwöchige Programm beantragen

Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr wird wird es dieses Jahr zum zweiten Mal einen „Pride Month“ in Frankfurt geben. Ziel des vierwöchigen Programms ist, intersektionales queeres Leben und die Belange von LSBTIQ*-Personen sichtbarer zu machen. Vereine und Initiativen, die sich daran beteiligen möchten, können ab sofort Fördergeld beantragen.

Organisiert wird der „Pride Month“ von der Stabsstelle Antidiskriminierung im Diversitätsdezernat und von der Koordinierungsstelle LSBTIQ* im Amt für multikulturelle Angelegenheiten (AmkA). Insgesamt stehen 25.000 Euro als Fördersumme zur Verfügung. Wegen der Fußball-Europameisterschaft wird der Frankfurter „Pride Month" diesmal früher als 2023, nämlich von Mittwoch, 15. Mai, bis Freitag, 21. Juni, stattfinden.

„Als Stadt Frankfurt wollen wir die LSBITQ*-Organisationen stärken und insbesondere kleinere Vereine unterstützen. Für das Zusammenleben haben sie eine wichtige Brückenfunktion. Sie sind zentrale Orte für viele queere Menschen und tragen deren Wünsche und Bedürfnisse in die Stadtgesellschaft hinein. Mit dem ,Pride Month‘ wollen wir dieses Engagement sichtbar machen“, sagt Bürgermeisterin und Diversitätsdezernentin Nargess Eskandari-Grünberg.

Beim ersten „Pride Month" 2023 lag der Schwerpunkt auf dem Thema „Schutz und Sicherheit vor Hass und Gewalt“, die Veranstaltungen fanden im Wesentlichen im Regenbogenviertel statt. „In diesem Jahr wollen wir aus dem Regenbogenviertel in die Stadtteile gehen“, sagt Eskandari-Grünberg.

Gefördert werden kooperative Partnerinnen- und Partnerschaften zwischen verschiedenen Stadtteilgruppen, Initiativen und Organisationen mit dem Ziel, ein nachhaltiges Netzwerk des Empowerments und der Unterstützung zu etablieren.

So sollen Projekte mit Fördergeld unterstützt werden, die sich mit der Situation von mehrfachdiskriminierten Gruppen, Trans*-Personen oder Regenbogenfamilien befassen, die Queerfeindlichkeit begegnen oder die sich um neue Kooperationen innerhalb eines Stadtteils bemühen – auch über die Community hinaus.

Förderanträge können bis Montag 15. April, eingereicht werden. Interessierte Initiativen, Vereine und Organisationen können den Förderantrag online unter amka.de/foerderung als PDF herunterladen. Die ausgefüllten Anträge müssen dann per E-Mail an amka.foerderung@stadt-frankfurt.de geschickt werden. Weitere Details oder Fragen zum Programm können per E-Mail unter stabsstelle.antidiskriminierung@stadt-frankfurt.de geklärt werden. (ffm)