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Letzte Aktualisierung: 26.01.2021

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„Corona Series“

Jazz-Konzertreihe als Zeichen der Solidarität in Zeiten der Corona-Krise

von Ilse Romahn

(28.12.2020) „Mitten in der Corona-Krise sendet Kultur123 Stadt Rüsselsheim ein bedeutendes Zeichen der Solidarität in die Jazz-Szene“, teilt Bürgermeister und Kulturdezernent Dennis Grieser mit.

 Der städtische Eigenbetrieb passt auf Initiative des Kurators der Großen Reihe innerhalb der „Jazz-Fabrik“, Stephan A. Dudek, seinen Beitrag zum Programm des Rüsselsheimer Netzwerkes „Jazz-Fabrik“ an die Gegebenheiten der Covid-19-Epidemie mit der Gründung einer neuen Konzertreihe an. Die „Corona Series“ reagiert auf Sorgen und Nöte von Musiker*innen, die während des Lockdowns weitgehend auf Gagen und Möglichkeiten zur Präsentation ihrer Kunst verzichten mussten. Die Rüsselsheimer Initiative soll einen Beitrag zur Verbesserung ihrer Situation leisten und gleichzeitig Mut zum Durchhalten machen.

Geplant ist, dass die „Corona Series“ im März 2021 beginnt und im ersten Halbjahr 2021 vier Konzerte im Foyer des Theater Rüsselsheim über die Bühne gehen. Alle Künstler*innen erhalten dabei identische und faire Honorare, die sich an den Vorschlägen der Deutschen Jazzunion orientieren. Sollte ein Gastspiel wegen eines erneuten Lockdowns nicht zustande kommen, wird es selbstverständlich zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Die beteiligten Bands können sich also der beabsichtigten Hilfe sicher sein. Die Programmgestaltung liegt in den Händen von Stephan A. Dudek.

„Seit 23 Jahren tragen die regelmäßigen Konzerte im Rahmen unserer „Jazz-Fabrik“ zum guten Ruf der Stadt Rüsselsheim am Main bei. Längst haben unzählige Musiker*innen dafür gesorgt, dass sich Rüsselsheim am Main in der europäischen Jazz-Szene als Spielort einen Namen gemacht hat. Schon deshalb ist es für uns eine Selbstverständlichkeit, jetzt in Zeiten der Not etwas an die Künstler*innen zurückzugeben“, sagt Kulturdezernent Grieser.

Theaterleiterin Karin Krömer freut sich, mit der „Corona Series“ einmal mehr die Wandlungsfähigkeit des Theaters nachweisen zu können. Schon mehrfach hat sich das Foyer als intimer Spielort für kleine Jazz-Konzerte bewährt, zuletzt beim Gastspiel des Trios „Slowfox“ im Rahmen der von Kultur123 Stadt Rüsselsheim gemeinsam mit dem Rüsselsheimer Kunstverein organisierten Foto-Ausstellung des Jazz-Aktivisten Frank Schindelbeck. Durch seine baulichen Gegebenheiten bietet sich das Foyer als geradezu perfekter Raum an, um die während der Epidemie geltenden Abstandsregelungen einzuhalten.

Das Booking beginnt in diesen Tagen. Welche Musiker*innen letztlich das Programm bestreiten, wird in den nächsten Wochen feststehen.

Interessierte erhalten voraussichtlich ab Ende Januar Karten in den Vorverkaufsstellen von Kultur123 Stadt Rüsselsheim, telefonisch unter (06142)832630, online auf www.kultur123ruesselsheim.de sowie an der Tages- bzw. Abendkasse.