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Letzte Aktualisierung: 18.07.2019

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,Wegweisende Entscheidungen für die kulturelle Teilhabe in dieser Stadt‘

Kulturdezernentin Hartwig zu den Ergebnissen der Koalitionsgespräche

von Ilse Romahn

(14.12.2018) Die Römer-Koalition hat am Donnerstag, 13. Dezember, die Ergebnisse der Koalitionsgespräche 2018 vorgestellt. Kulturdezernentin Ina Hartwig bezeichnet die getroffenen Entscheidungen im Kulturbereich als „wegweisende Schritte für die kulturelle Teilhabe in dieser Stadt“.

Kulturdezernentin Dr. Ina Hartwig
Foto: Stadt Frankfurt / Jürgen Bauer
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„Es gibt viele Familien in dieser Stadt, denen ein Besuch im Museum oder Zoo finanziell schlichtweg nicht möglich ist. Das wollen wir ändern! Wir setzen uns mit diesen Beschlüssen für diejenigen ein, die es wirklich brauchen. Gesellschaftliche und kulturelle Teilhabe darf nicht am knappen Geldbeutel scheitern. Die Kultur in dieser Stadt ist für alle da!“

Deshalb wird die Stadt Frankfurt 2019 ein Kultur- und Freizeitticket für Kinder und Jugendliche einführen. Das Ticket soll den freien Eintritt in städtische und nicht-städtische Kultureinrichtungen sowie den Zoo ermöglichen. „Meine Forderung, den freien Eintritt für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren auf die nicht-städtischen Kultureinrichtungen auszuweiten, wird damit bekräftigt“, sagt Kulturdezernentin Hartwig. „Die Umsetzung werden wir mit unseren Partnern prüfen“, so die Dezernentin. Das Ticket kann dann für Frankfurter Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre beim Kultur- und beim Sozialdezernat – auch online – kostenfrei beantragt werden, wenn ihre Eltern über ein monatliches Familieneinkommen von unter 4.500 Euro netto verfügen. Familien, die ein höheres Monatseinkommen haben, können das Ticket für einen moderaten Preis erwerben.

Mit den getroffenen Entscheidungen werden in Frankfurt die Weichen für die Zukunft gestellt: „Ich freue mich, dass ab 2019 die erforderlichen Mittel in den Haushalt eingestellt werden sollen“, sagt Hartwig.

Darüber hinaus hat die Koalition einen Ausgleich der Tarifsteigerungen bei den nicht-städtischen Trägern im Kulturbereich beschlossen. Die Anpassung soll schrittweise mit dem Doppelhaushalt 2020/21 erfolgen. „Wir nehmen damit den Druck von den Schultern unserer Zuschussnehmer und unterstützen diejenigen, die unsere Stadt mit ihrer kulturellen Arbeit bereichern. Ich habe mich dafür eingesetzt, dass es zu einem Ausgleich im Personalkostenansatz kommt“, sagt die Dezernentin abschließend. (ffm)