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Letzte Aktualisierung: 13.11.2018

Sicherheit in Hessen mit zahlreichen Maßnahmen weiter erhöht

von Ilse Romahn

(21.08.2018) Als einen „weiteren Bestandteil zur Erhöhung der Sicherheit auf Frankfurts Straßen und Plätzen“ hat der Landtagsabgeordnete Uwe Serke die Initiative des hessischen Innenministers Peter Beuth bezeichnet, der den Landräten und Oberbürgermeistern der kreisfreien Städte die Befugnis übertragen hat, an bestimmten Straßen, Wegen oder Plätzen Waffenverbotszonen einzurichten.

„Von nun an können Kommunen wie auch Frankfurt in Kooperation mit der Polizei Waffenverbotszonen an bestimmten Örtlichkeiten einrichten, was für ein Mehr an Sicherheit im öffentlichen Raum sorgen wird“, sagte Serke. „Die Entscheidung, ob und wo genau eine Verbotszone eingerichtet wird, liegt bei der Kommune, die über Gefahrenpunkte am besten Bescheid weiß.“

Ohnehin ist das Thema Sicherheit ein Schwerpunkt der Hessischen Landesregierung: Dank verschiedener Sicherheitspakete wurden in Hessen die Weichen für die personalstärkste und modernste Polizei in der Geschichte des Landes gestellt. Auf hessische Imitative wurde zudem das Strafrecht zum Schutz von Polizei und Rettungskräften verschärft (Schutzparagraph). Es gibt die geringste Kriminalitätsbelastung seit 40 Jahren, die Aufklärungsquote liegt auf Rekordniveau und die Straßenkriminalität konnte dank starker Polizeipräsenz und Videoüberwachungsanlagen halbiert werden. Nie gab es mehr Polizei: Bis 2022 werden in Hessen 15.290 Polizisten und Polizistinnen im Einsatz sein. Darüber hinaus werden mit modernster Ausstattung wie neuer Schutzausrüstung, Fahrzeuge, Software und Bewaffnung weitere wichtige Weichen für die Zukunft gestellt.