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Letzte Aktualisierung: 09.12.2019

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Porträt einer vollendeten Künstlerin

Auftakt der Veranstaltungsreihe zur Ausstellung Clara Schumann im Institut für Stadtgeschichte

von Ilse Romahn

(25.04.2019) Vom 16. April bis zum 26. Januar 2020 zeigt das Institut für Stadtgeschichte Frankfurt am Main im Dormitorium des Karmeliterklosters die Ausstellung „Clara Schumann: Eine moderne Frau im Frankfurt des 19. Jahrhunderts“.

Clara Schumann, um 1860
Foto: UB Frankfurt/M. S36/F01814
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Die von Ulrike Kienzle kuratierte und als Kooperation zwischen dem Institut für Stadtgeschichte und der Robert-Schumann-Gesellschaft Frankfurt am Main verwirklichte Ausstellung zum 200. Geburtstag zeigt das bewegte Leben Clara Schumanns (1819–1896) im Wechselspiel mit der Geschichte einer sich im 19. Jahrhundert rasch wandelnden Stadt.

Auftakt des Veranstaltungsprogramms
Ein Begleitprogramm mit Vorträgen, Führungen und Konzerten vertieft Einzelaspekte der Ausstellung. Die Vortragsreihe beginnt am 29. April mit dem Vortrag der Ausstellungskuratorin Dr. Ulrike Kienzle: „Die Frau ist wie ein Fels. Clara Schumann: Porträt einer vollendeten Künstlerin."

Der Vortrag schildert das von künstlerischen Triumphen und menschlichen Tragödien geprägte Leben einer ungewöhnlich starken und mutigen Frau, die inmitten einer von Männern dominierten Welt ihren Weg findet: als Ehefrau, Witwe und Mutter, als Künstlerin und Pädagogin, als Unternehmerin und Herausgeberin der Werke ihres Mannes, aber auch als Mittelpunkt eines Kreises bedeutender Persönlichkeiten aus Kunst und Wirtschaft, Adel und Bürgertum im Frankfurt des wilhelminischen Zeitalters. Zeitzeugnisse, Bilder und Klangbeispiele bereichern den Vortrag.

Der Vortrag beginnt um 18 Uhr im Dormitorium des Karmeliterklosters, Münzgasse 9. Der Eintritt beträgt vier Euro, ermäßigt drei Euro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Sitzplatzreservierungen sind nicht möglich.

Führungen durch die Ausstellung
Am Sonntag, 5. Mai, führt die Kuratorin Ulrike Kienzle durch die Ausstellung. Treffpunkt zur Führung ist um 15 Uhr das Dormitorium im Karmeliterkloster, Münzgasse 9. Die Teilnahme kostet sechs Euro, ermäßigt drei Euro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Führungen durch die Ausstellung folgen am 4. Juli, 5. September, 27. Oktober und 3. Dezember sowie 14. Januar 2020.

Weitere Informationen finden sich unter https://www.stadtgeschichte-frankfurt.de sowie auf https://www.facebook.com/isgfrankfurt und https://www.twitter.com/isg_frankfurt im Internet. (ffm)