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Letzte Aktualisierung: 17.09.2019

OB Feldmann und Integrationsdezernentin Weber setzen bei Fastenbrechen Zeichen für Vielfalt und Zusammenhalt

von Ilse Romahn

(20.05.2019) Für viele Menschen in Frankfurt hat der Fastenmonat Ramadan eine große Bedeutung, sagte Oberbürgermeister Peter Feldmann. Dieses zur Kenntnis zu nehmen und mit Wertschätzung und Unterstützung zu begleiten, sei daher auch für Stadt und Magistrat Selbstverständlichkeit.

Peter Feldmann und Sylvia Weber beim Fastbrechen im Bahnhofsviertel
Foto: Stadt Frankfurt / Heike Lyding
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„Am Ende des Tages geht es darum, zusammen zu kommen, seine Nachbarin, seinen Nachbarn zu Tisch zu bitten, Streitigkeiten beiseite zu lassen, Wege gemeinsam zu gehen.“ Oberbürgermeister Feldmann freute sich darüber, dass die Stadt in diesem Jahr als Kooperationspartnerin das „Bürger-Fastenbrechen“ im Bahnhofsviertel unterstütze.

Integrationsdezernentin Sylvia Weber ergänzte: „Es ist uns ein Anliegen, die wichtigen Botschaften des Fastenmonats stärker im Stadtbild und in der Stadtbevölkerung zu verankern. Frieden, Beisammensein und gemeinsam das Brot miteinander zu teilen sind zentrale Werte unserer Gesellschaft, die auch den Ramadan zu einer besonderen Tradition machen.“ Diese Botschaften aufzugreifen und zu unterstützen, fördere den sozialen Frieden und den Zusammenhalt in unserer Stadt, so die Dezernentin.

Oberbürgermeister Feldmann sagte: „Wir lassen uns als Stadt nicht auseinander treiben. Wir stehen für eine offene, freiheitliche und demokratische Gesellschaft. Das haben wir heute gezeigt und das wollen wir auch am 26. Mai zeigen, wenn es darum geht, eine Stimme für ein friedliches und solidarisches Europa abzugeben.“

Die Organisatoren des Gewerbevereins im Bahnhofsviertel, Nazim Alemdar und Alim Cosgun, dankten dem Oberbürgermeister und der Integrationsdezernentin für ihre Unterstützung: „Wir freuen uns sehr, dass die Stadt in diesem Jahr unser Bahnhofsviertel-Iftar unterstützt. Es ist mittlerweile eine richtige Tradition geworden, auf die wir hier im Bahnhofsviertel sehr stolz sind. Natürlich bedeutet es jedes Jahr viel Organisationsarbeit, aber es lohnt sich. Das Besondere an unserem Iftar ist, dass alle zusammenkommen und das Essen miteinander teilen, egal welcher Religion oder auch gar keiner Religion jemand angehört, egal wie reich oder wie arm jemand ist. Wir sind alle Frankfurter.“ (ffm)