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Letzte Aktualisierung: 18.07.2019

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Neuroästhetik. Schönheit im Gehirn des Betrachters

von Ilse Romahn

(27.06.2019) Ein Vortrag in Kooperation mit dem Max Planck Institut für empirische Ästhetik im Rahmen der Ausstellung Sagmeister & Walsh: Beauty am 10.Juli im Museum AngewandteKunst.

Was passiert im Gehirn, wenn wir etwas als schön empfinden? Wie viel Schönheit gibt es auf der Welt im Vergleich zu unserem Gehirn? Edward A. Vessel beschreibt in einem Vortrag am Mittwoch, 10. Juli, 19 Uhr, im Museum Angewandte Kunst Frankfurt (Schaumainkai 17) seine Arbeit in der aufstrebenden Disziplin der Neuroästhetik am Institut für Neurowissenschaften des Max Planck Instituts für empirische Ästhetik, welche mithilfe von kognitiver Bildgebung das ästhetische Erleben von Kunstwerken, Natur, Architektur, Musik und mehr untersucht.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Ausstellung Sagmeister & Walsh: Beauty (bis 15. September) statt. Nach dem großen Erfolg seiner Happy Show kehrt Stefan Sagmeister, der in New York lebende Superstar des Grafikdesigns, 2019 zurück ins Museum Angewandte Kunst. Gemeinsam mit seiner Studiopartnerin Jessica Walsh liefert er mit dem neuen Ausstellungsprojekt Beauty ein ganz persönliches, visuell beeindruckendes Plädoyer für die Lust am Schönen. Mit spektakulären interaktiven Installationen nimmt das renommierte Designduo Sagmeister & Walsh die Besucher mit auf eine sinnlich-vergnügliche Suche: Was ist Schönheit und warum fühlen wir uns von ihr angezogen?

Nahezu im gesamten 20. und 21. Jahrhundert war und ist Schönheit im Designdiskurs eher negativ besetzt. Dieser Antipathie setzen Sagmeister & Walsh beeindruckende Argumente entgegen und machen Schönheit als einen zentralen, funktionalen Aspekt ansprechender Gestaltung erlebbar.

Der Eintritt zum Vortrag beträgt 5 Euro, ermäßigt 3,50 Euro. (ffm)