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Letzte Aktualisierung: 17.08.2018

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Museumsuferfest 2018: Drei Tage, 23 Museen und 16 Bühnen

von: Ilse Romahn

(10.08.2018) Von Freitag, 24., bis Sonntag, 26. August, verbindet das Museumsuferfest in Frankfurt am Main sommerliche Festivalatmosphäre mit erstklassigen Museumserlebnissen. Es ist eines der größten und vielfältigsten Kulturevents seiner Art.

Das Museumsufer in Frankfurt ist eine in Europa einzigartige Museumslandschaft, vor deren Kulisse jährlich das unvergleichliche Kulturfestival veranstaltet wird. „Drei Tage lang präsentieren 23 Museen und 16 Bühnen an beiden Ufern des Mains ein außergewöhnliches Programm“, erläutert Oberbürgermeister Peter Feldmann. „Millionen von Menschen der unterschiedlichsten Herkunft, und gleich welchen Alters, verbringen hier ein fröhliches Sommerfest miteinander. Das ist gerade in diesen Tagen ein starkes Zeichen, das wir aus der internationalsten Stadt Deutschlands senden“, so Feldmann weiter.

Thomas Feda, Geschäftsführer der städtischen Tourismus+Congress GmbH, ergänzt: „Das Museumsuferfest ist ein Fest für alle Sinne! Ob Tanzen, Essen oder die verschiedensten Mitmachaktionen - auch in diesem Jahr ist das Angebot wieder so vielfältig wie die Veranstaltung selbst.“

Besonders das diesjährige Gastland Georgien sorgt beim Frankfurter Museumsuferfest für ein weiteres Plus an kultureller Vielfalt. Der georgische Botschafter in Deutschland, Elguja Khokrishvili, zeigt sich erfreut, dass sich sein Heimatland auf eine ganz besondere Weise präsentieren darf: „Besucher begeben sich auf eine künstlerisch-kulinarische Entdeckungsreise in das faszinierende Land am Kaukasus und dürfen sich auf viele Highlights freuen.“ Kulturattachée Dudana Mazmanishvili verrät: „Den Auftakt bildet die Ethno-Fusion-Band IRIAO, die einem internationalen Publikum durch ihre Teilnahme am Eurovision Song Contest 2018 bekannt wurde.“

Die Frankfurter Museen geben an diesem Wochenende bis spät in den Abend einmalige Einblicke in ihre Häuser, Sammlungen und Gärten. Einige hundert Einzelveranstaltungen fügen sich zum Museumsuferfest zusammen: Im Goethe-Haus führt zum Beispiel Magd Sophie Besucherinnen und Besucher durch die Räume, die einst Johann Wolfgang von Goethe bewohnte; im Garten des Liebieghauses können skulpturale Meisterwerke bestaunt werden und das Museum Judengasse lädt zu Führungen über den alten jüdischen Friedhof. Das Museum Giersch der Goethe-Universität präsentiert die 13. Antiquariatsmeile, auf der für Liebhaber Raritäten und seltene Schätze zu finden sind. Im Kaiserdom kann der frisch renovierte Kreuzgang wieder besucht werden. Außerdem sind die Kunstsammlungen zweier Banken für Besucher geöffnet.

„Besonders stolz sind wir auf unser Kinderangebot, so bietet das neu eröffnete Junge Museum Frankfurt – ehemals Kindermuseum – am neuen Standort ,Das Beste aus 45 Jahren Kindermuseum‘ und die beliebten offenen Werkstätten, das Städel zeigt in einem Kinderworkshop optische Täuschungen in der Kunst und im Museum für Kommunikation darf in der Funkstation auf dem Museumsdach Kontakt zum Rest der Welt aufgenommen werden. Auf dem gesamten Museumsuferfest erwartet Kinder und Jugendliche ein kunterbuntes Programm zum Mitmachen, Mitsingen und Mitfeiern. Im Museumsuferfest-Programmheft sind alle Aktionen der Museen für diese Zielgruppe mit einem Smiley gekennzeichnet. So können die kleinen Besucherinnen und Besucher ganz schnell Führungen, Mitmachaktionen und Konzerte speziell für Kinder und Familien finden“, betonte Oberbürgermeister Feldmann.

Zur Teilnahme an Workshops und Führungen und zum Eintritt in die Museen benötigen Besucherinnen und Besucher den Museumsuferfest-Button für sieben Euro. Der Button gilt von Freitag, 15 Uhr, bis zum Festende am Sonntag. Kinder bis sechs Jahren können kostenlos mitgenommen werden. Erhältlich ist der Button in den teilnehmenden Museen und in den Tourist Informationen Hauptbahnhof und Römer.

Beeindruckend ist auch das Bühnenprogramm mit Konzerten aller Genres. Das Gastland mit eigener Bühne und Präsentationsfläche am Nordufer heißt in diesem Jahr Georgien. Am Freitag um 18 Uhr wird hier das Festival von Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann offiziell eröffnet.

Danach jagt stündlich ein Highlight das nächste. Wer hier nicht verweilen möchte, kann an einer der anderen Bühnen nach seiner Lieblingsmusik suchen und sich von der Stimmung tragen lassen, Live-Acts lauschen, mitsingen, mittanzen. DJs, Bands und Newcomer sorgen für echte Festivalatmosphäre.

Eine ausgefallene Konzertreihe präsentiert „Klang im Kloster“: Auf historischen Instrumenten erklingen in den ehrwürdigen Gemäuern des Karmeliterklosters Musikstücke aus Mittelalter, Renaissance und Barock. Besinnlich wird es auf der Orgel- und Chormeile. Dort kann der Besucher von Kirche zu Kirche und damit von Konzert zu Konzert wandern und so einen ganz besonderen musikalisch bewegten Abend erleben.

Auf der Kunstwiese am Sachsenhäuser Ufer werden Skulpturen, Gemälde und Installationen unter freiem Himmel gezeigt. Auf dem internationalen Künstlermarkt können hochwertige, handgefertigte Objekte erworben werden. Entlang des Ufers werden außerdem kulinarische Spezialitäten aus der ganzen Welt angeboten und laden ein, Neues zu probieren. Nicht das Ufer, sondern der Fluss selbst wird zum Highlight bei den Drachenbootrennen, den zweitältesten Wettkämpfen dieser Art in Deutschland.

Das Museumsuferfest mit seinem ganz besonderen Flair ist ein Sommerevent für alle Generationen und Zielgruppen und überzeugt den Kulturinteressierten ebenso wie den Musikliebhaber und den Feinschmecker. Den funkelnden Abschluss des Festes bildet das spektakuläre Musikfeuerwerk am Sonntagabend um 22 Uhr.

Fest-Öffnungszeiten:  Fr. 24. August: 15 bis 1 Uhr,  Sa. 25. August: 11 bis 1 Uhr,  So. 26. August: 11 bis 24 Uhr