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Letzte Aktualisierung: 24.06.2019

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Mainova mit starkem Ergebnis im 20jährigsten Jubiläumsjahr

von Hermann Wygoda

(12.04.2019) Mit hörbarem Stolz berichtete der Vorstandsvorsitzende der Mainova, Constantin Alsheimer in der Pressekonferenz von einem „starken Geschäftsergebnis im Jubiläumsjahr 2018“.

Die Mainova-Vorstände Lothar Herbst, Diana Rauhut, Dr. Constantin H. Alsheimer (Vorstandsvorsitzender) und Norbert Breidenbach präsentieren den aktuellen Geschäftsbericht 2018.
Foto: Mainova AG
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In Zahlen ausgedrückt konnte das Ergebnis des Konzerns um 12,1 Million Euro auf 144,3 Millionen Euro gesteigert werden. Damit erreichte das Unternehmen zugleich sein höchstes bisher erreichte bereinigtes Ergebnis in seiner Geschichte. Zu diesem Ergebnis hätten die Beteiligungen an verschiedenen Energieversorgern einen hohen Beitrag geleistet. Aber auch der ständige Zuzug nach Frankfurt habe für einen wachsenden Kundenbestand geführt. Immerhin „leben, so Alsheimer inzwischen mehr als 750.000  Menschen in Frankfurt“. Diese neuen Frankfurter Bürger haben den Umsatz der Mainova um 49 Millionen Euro auf 2.048,7 Millionen Euro gesteigert. Allerdings musste das Unternehmen auch wegen der laufenden Expansion der Rhein-Main-Metropole durch Umbaumaßnahmen etwa wegen der Verlegung von Stromtrassen bei der Stromversorgung ein Minus von 10,8 Millionen Euro auf -3,4Millionen Euro hinnehmen. Der milde Winter im Jahr 1917 schlug sich in der Bilanz als ein Minus von 29,5 Millionen Euro auf 51,8 Millionen Euro nieder. Während der milde Winter zu einem Minus in der Bilanz führte konnte dank des heißen Sommers bei der Wasserversorgung ein Anstieg um 1,4 Millionen Euro auf 5,7 Millionen Euro in die Bilanz einfließen.

2018 konnte auch wieder mehr Strom an die Frankfurter Kundschaft abgeliefert werden. Der Absatz stieg nach Angaben des Vorstandsvorsitzenden um 30 Prozent, wozu auch die vielen Rechenzentren in Frankfurt ihren Anteil beigetragen hätten.

Nach dem Abschlussbericht der Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ sieht für das Frankfurter Unternehmen in der Zukunft mehr Potenzial mehr Chancen für die Gaskraftwerke und die Kraft-Wärme-Kopplung. Die Kommission hatte in ihrem Abschlussbericht darauf hingewiesen, dass bei einer Aufrechterhaltung der Versorgungssicherheit eine „in adäquatem Umfang gesicherte Kraftwerksleistung“ notwendig sei. Da gleichzeitig die Kraftwerke nur geringe CO2-Emissionen verursachen dürften, könnten dies „nach dem aktuellen Stand der Technik“ Gaskraftwerke am besten leisten. Damit könnte auch die im Frankfurter Osthafen bereits in einem Probelauf getestete Pilotanlage, die Strom zu Gas machte, eine wichtige Zukunft haben, da auch die notwendigen Speicher bereits vorhanden seien. Allerdings mahnte Alsheimer einen tragfähiger Investitionsrahmen für die Gaskraftwerkskapazitäten an.

„In den  nächsten 10 Jahren“ berichtete Alsheimer, „werden 22Prozent unserer Belegschaft ihr Rentenalter erreichen“. Bereits heute habe man deshalb die Ausbildung des Nachwuchses wieder in die eigenen Hände genommen und bilde zurzeit 107 Auszubildende aus. 41 Studenten machen bei der Mainova ihr duales Studium.