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Letzte Aktualisierung: 10.12.2018

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Lichtkunst im Karmeliterkloster

Institut für Stadtgeschichte zeigt zur Luminale vier Installationen

von Ilse Romahn

(19.03.2018) Zur diesjährigen Luminale zeigt das Institut für Stadtgeschichte im Karmeliterkloster bis 23. März mit verlängerten Öffnungszeiten von 19 bis 24 Uhr und bei freiem Eintritt vier Lichtkunstprojekte.

Luminale 2018: Lichtkunstwerk 'Hortus conclusus illuminatus' im Garten des Karmeliterklosters
Foto: Jutta Zwilling. Institut für Stadtgeschichte
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„Als Partner konnten wir zum zweiten Mal den Bund Deutscher Innenarchitekten (bdia), Landesverband Hessen, gewinnen, mit dem wir bereits 2016 sehr erfolgreich kooperiert haben“, freut sich Evelyn Brockhoff, Leitende Direktorin des Instituts für Stadtgeschichte: „Ich hoffe auf eine Wiederholung des großen Publikumszuspruchs, denn wir sind glücklicherweise auch eine Station auf dem neu geschaffenen Light Walk“.

„Die Neukonzeption der Luminale ermöglicht es uns, nun den Nachwuchs der Innenarchitekten zu fördern und mit der Hochschule Darmstadt (h-da) zusammenzuarbeiten“, erläutert Monika Slomski, Vorsitzende des bdia Hessen. Drei Lichtinstallationen in der neu eingerichteten Luminale-Rubrik „Study“ setzen das einmalige mittelalterliche Kleinod Karmeliterkloster und die Stadtentwicklung Frankfurts auf überraschende Weise in Szene.

Studierende der h-da, Fachbereiche Architektur und Innenarchitektur, schufen unter Anleitung von Matthias Friedrich, dem Lehrbeauftragten Simon Schlör sowie mit inhaltlicher und kuratorischer Unterstützung des Instituts für Stadtgeschichte sowie des bdia Hessen ausdrucksstarke Lichtbilder, die sich ganz dem Motto „No future without history / Keine Zukunft ohne Vergangenheit“ verschrieben haben. „Für die Studierenden ist es eine sehr wertvolle und motivierende Erfahrung, ein so großes, öffentlich wirksames Projekt von der Idee über die Feinplanung bis zur handwerklichen Umsetzung budget- und termingerecht zu realisieren“, unterstreicht Friedrich.