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Letzte Aktualisierung: 20.09.2019

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Kulturdezernentin Hartwig legt Vorschläge zur Mehrjahresförderung der freien Theater vor

von Ilse Romahn

(26.08.2019) Kulturdezernentin Ina Hartwig hat dem Magistrat ihre Vorschläge für die längerfristige Förderung der freien Theaterszene ab Januar 2020 vorgelegt.

Gefördert werden sollen Theatergruppen mit oder ohne eigene Spielstätte, aber auch die Infrastruktur von Produktionshäusern über einen Zeitraum von zwei Jahren. Neben der kontinuierlichen Unterstützung von etablierten und bekannten Institutionen konnten in dieser Vergaberunde auch sieben neue Theater in die Förderung aufgenommen werden.

„Der vom Theaterbeirat und mir gemeinsam erarbeitete Vorschlag zur Förderung ab Januar 2020 spiegelt die Diversität unserer Theaterlandschaft wider: Spielstätten mit oder ohne eigenes Ensemble können ebenso unterstützt werden wie beispielsweise Kollektive, die gänzlich andere Arbeitsstrukturen vorweisen“, sagt Kulturdezernentin Ina Hartwig. „Ich bedanke mich herzlich bei den Mitgliedern des Theaterbeirates für ihre Expertise und die konstruktiven Gespräche“, sagt Kulturdezernentin Hartwig.

Die Vergabe der Zweijahresförderung erfolgt entsprechend der geltenden Förderrichtlinien mehrstufig: Der Theaterbeirat Frankfurt prüft die Anträge und stellt die Ergebnisse seiner Diskussionen der Kulturdezernentin vor. Nach intensiver Erörterung wurde ein gemeinsamer Vorschlag erarbeitet, der durch den Magistrat der Stadt Frankfurt beschlossen wurde und jetzt dem Kulturausschuss zur Diskussion und Abstimmung vorgelegt wird. Dieser beinhaltet außerdem den Auftrag, eine künftige Anpassung des Förderzeitraums von zwei oder vier Jahren auf einheitlich drei Jahre zu prüfen. Dies würde den Theatern entsprechende Planungssicherheit geben, zugleich administrative Abläufe vereinfachen und könnte nach Ablauf der aktuellen Förderzeiträume ab 2022 umgesetzt werden. (ffm)