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Letzte Aktualisierung: 10.12.2018

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Gemeinsame Sache: Kultur und Politik am Osthafen

Sieben Einrichtungen im Frankfurter Osten tun sich unter dem Namen ‚Ostport – Kultur und Politik am Osthafen‘ zusammen

von Ilse Romahn

(22.11.2018) Wie viele andere Frankfurter Stadtteile erfährt auch das Osthafenviertel einen rasanten Wandel. Unternehmen, Berufsverbände, Werbeagenturen, aber auch soziale Einrichtungen ziehen hinzu und öffnen das ehemals eher randständige, wenig attraktive Gewerbegebiet, hin zur Stadt.

Um den sich verändernden Ort auch als einen Ort von Kultur und Politik zu präsentieren, an dem sich Interessantes ereignet, haben sich sieben ansässige kulturelle und sozialpolitische Einrichtungen zu einer Kooperation unter dem Namen „Ostport. Kultur und Politik am Osthafen“ zusammengetan. Mit eigenem Logo und neuer Website wird der Zusammenschluss auch visuell sichtbar.

Dazu zählen Institutionen, die schon viele Jahrzehnte ihre Wirkungsstätte im Viertel haben wie die Junge Deutsche Philharmonie, das Ensemble Modern, die Internationale Ensemble Modern Akademie oder die Romanfabrik. Aber auch solche, die erst in den letzten Jahren hinzugekommen sind, wie das Atelierfrankfurt, der Kunstverein Familie Montez und Medico International.

„Der Zusammenschluss wird eine verstärkende Wirkung für das Quartier und die Initiativen haben, die nun als gemeinsame Marke in Erscheinung treten – das begrüße ich sehr! Das große Plus des Osthafens ist die authentische Atmosphäre, das ungeschliffene Straßenbild, und der Geist des Entstehens“, sagt Kulturdezernentin Ina Hartwig.

„Mit dieser Kooperation und einer gemeinsamen visuellen Identität vereinen wir die Tätigkeiten aller teilnehmenden Institutionen und machen es leichter, unsere Aktivitäten im Osthafenviertel zu erkennen. Dies stärkt jeden einzelnen von uns und verdeutlicht, wie wir uns dieses Viertel jetzt und in Zukunft vorstellen“, so die Akteure.

Mit gemeinsamen Aktivitäten wollen sie darauf hinweisen, dass sich auch im Osthafenviertel Aufregendes tut und ein Besuch lohnt. Alle Veranstaltungen und Termine werden auf der neuen Website unter http://www.ostport.de gebündelt. Darüber hinaus sollen gemeinsame Plakate und Postkarten Menschen in das Viertel ziehen. (ffm)