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Letzte Aktualisierung: 28.04.2017

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Aquarelle in Kelkheim

Von Manfred Guder, Kulturförderpreisträger der Stadt Kelkheim

von: Adolf Albus

(30.05.2016)  Kelkheim - Am Freitag, 3. Juni 2016, 19:00 Uhr, wird in der Galerie der Stadt Kelkheim in der Alten Kirche Hornau, Rotlintallee, die Ausstellung "Aquarelle", von Manfred Guder, Kulturförderpreisträger der Stadt Kelkheim, eröffnet. Begrüßung und einführende Worte: Stadtrat Alexander Furtwängler Öffnungszeiten bis Sonntag, 19. Juni 2016: Mittwoch von 15:00 bis 18:00 Uhr, Samstag und Sonntag von 11:00 bis 18:00 Uhr.

Die Begeisterung für die Schönen Künste wurde von dem Kelkheimer Maler Manfred Guder geweckt, nachdem er als 17-jähriger bei einem nachbarlichen Freund Stilleben und Porträts gesehen hatte, die in der Städel-Abendschule unter Leitung von Walter Hergenhahn entstanden waren. Seinem spontanen Entschluss noch während seiner Lehrzeit als Maschinenschlosser in den Frankfurter Adlerwerken die Städel-Abendschulen zu besuchen und die künstlerische Laufbahn einzu-schlagen, bezeichnet er noch heute als absoluten Glücksfall.

Nach dem Abschluss der Gesellenprüfung zum Maschinenschlosser und anschließendem Studium an der Werkkunstschule Offenbach (heu-te: Hochschule für Gestaltung) mit Abschluss als Grafiker, entschied er sich für eine Abenteuerreise, bewaffnet mit Malutensilien und Fotoapparat.

Mit dem Eintritt in das Berufsleben als freischaffender Grafiker und Gründung einer Familie blieb keine Zeit mehr für die Schönen Künste. Erst ab 1973 begann er, Städte-Porträts aus nächster und weiterer Um-gebung zu zeichnen, die im Offsetverfahren vervielfältigt wurden. Seine Liebe zum Aquarell wurde in der Werkkunstschule Offenbach geweckt und ist heute seine Leidenschaft geblieben.

Ab 1986 wandte er sich der Ölmalerei zu. Seitdem entstanden ca. 280 Landschaftsbilder aus der hiesigen Region. Wenn es die Zeit erlaubte, malte er auch Aquarelle aus der näheren Umgebung und brachte auch viele von seinen Urlauben aus Griechenland, Italien, Dänemark usw. mit. In jüngster Zeit reizt es ihn, heimische Industrielandschaften zu aquarellieren.

Mit seinem Einsatz für Umwelt- und Naturschutz und seinem unermüdlichen Bemühen, die einheimische Landschaft zu erhalten, ergab es sich fast von selbst, dass er die Landschaft unserer Region in naturalistischer Weise darstellt, um ihre Schönheit zu zeigen, gleichzeitig aber auch auf ihre Gefährdung aufmerksam zu machen.

Veranstalter: Magistrat der Stadt Kelkheim (Taunus), Kulturreferat