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Letzte Aktualisierung: 07.12.2018

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Elternmitbestimmung in Hessen feiert 60-jähriges Jubiläum

von Ilse Romahn

(03.12.2018) Im ehrwürdigen Biebricher Schloss in Wiesbaden haben hessische Eltern, Schülerinnen und Schüler, Verbände, Vereine, Politiker Geburtstag gefeiert.

Jubiäumsfeier im Biebricher Schloss
Foto: Landeselternbeirat von Hessen
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Im November 1958 wurde das „Gesetz über die Mitbestimmung der Erziehungsberichten und den Landesschulbeirat“ in Kraft gesetzt. Der Startschuss für eine Elternmitbestimmung in Hessen, die nun gesetzlich befugt war, im Unterrichtswesen mitzubestimmen. Sei es bei Lehrplänen oder Kerncurricula oder Klassenfahrten und Prüfungen. „Der Landeselternbeirat ist ein machtvolles Gremium“, so der Kultusminister Prof. Dr. Alexander Lorz, der an diesem Abend sehr lobende Worte für das ehrenamtliche Engagement der Elternvertreterinnen und Elternvertreter fand.

Korhan Ekinci, Vorsitzender des Landeselternbeirats, blickt voller Stolz auf sechzigjahre Elternmitbestimmung, findet aber auch deutliche Worte für Verbesserungen in Schule und insbesondere in der Mitbestimmungen von Eltern, die noch immer nicht in allen Schulen und Schulträgern gelebt und gewährleistet wird.

„Eine bessere Schule gibt es nur, wenn Eltern mitbestimmen dürfen“, mahnte auch die Geschäftsführerin, Tanja Pfenning bereits zu Beginn der Veranstaltung.

Elternmitbestimmung, Digitalisierung, und das „verschwundene Stockwerk“ zwischen G8 und G9 waren dann auch einige wenige Begriffe, die das Fast-Forward-Theater aus Marburg in sehr unterhaltsamer Weise in spontane Theater-Szenen umgesetzt hat.