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Letzte Aktualisierung: 20.08.2019

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Drei Sterne für Frankfurter Gästeführerinnen und Gästeführer

Bürgermeister Becker überreicht das Gästeführerzertifikat des Bundesverbandes

von Ilse Romahn

(06.02.2019) 600 Stunden Ausbildung müssen die Gästeführerinnen und Gästeführer nachweisen, um bei einer praktischen Prüfung mit einem Proberundgang das Drei-Sterne-Zertifikat, die höchstmögliche Qualifikation des Bundesverbandes der Gästeführer in Deutschland zu erhalten. Am Montag, 4. Februar, hat Bürgermeister Uwe Becker erstmals im Frankfurter Römer 17 Gästeführerinnen und Gästeführer das Drei-Sterne-Zertifikat und fünf Gästeführerinnen und Gästeführer das Zwei-Sterne-Zertifikat verliehen.

Uwe Becker mit Gästeführerinnen und Gästeführern nach Verleihung ihres Zertifikats
Foto: Stadt Frankfurt / Bernd Kammerer
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„Frankfurt am Main ist voller Geschichten und Anekdoten. Die Stadt und ihre Geschichte ist spannend, interessant und vielseitig. Gästeführinnen und Gästeführer müssen nicht nur zur Nationalversammlung in der Paulskirche, zu den Kaiserkrönungen im Dom oder der neuen Altstadt viel Fachwissen haben, sondern sie sollten auch die vielen kleinen und großen Ereignisse dazwischen kennen“, betont der Bürgermeister. „Diese Geschichtchen authentisch den Teilnehmerinnen und Teilnehmern während einer Führung näherzubringen, darin liegt die Herausforderung.“

Schätzungsweise gibt es in Frankfurt 150 Gästeführerinnen und Gästeführer. 94 davon sind im Verein der Frankfurter Stadt- und Gästeführer organisiert. Hauptberuflich arbeiten circa 25 Mitglieder als Gästeführer oder Gästeführerin. Die Basisausbildung in Frankfurt wird von der Tourismus und Congress GmbH Frankfurt angeboten. Diese findet je nach Bedarf alle zwei bis drei Jahre statt und dauert rund dreieinhalb Monate. (ffm)