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Letzte Aktualisierung: 19.06.2019

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Bürgermeister und Beteiligungsdezernent Becker begrüßt internationale Delegation in der neuen Altstadt

von Ilse Romahn

(22.05.2019) Im Herzen Frankfurts heißt Bürgermeister und Beteiligungsdezernent Uwe Becker das Light Rail Commitee der Union Internationale des Transports Publics (UITP) herzlich willkommen. Der UITP ist der internationale Verband für öffentliches Verkehrswesen, der mit seinen Angeboten zukunftsfähige Stadtbahnverkehr fördert und unterstützt.

Bürgermeister Uwe Becker und Michael Rüffer von der VGF mit dem UTIP Light Rail Committee in der Neuen Altstadt
Foto: Stadt Frankfurt
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„Nachhaltige Mobilität ist nicht nur ein Thema, das die Stadtwerke Verkehrsgesellschaft Frankfurt interessiert. Weltweit arbeiten Länder und Städte an den passenden Konzepten“, sagt Bürgermeister Becker. „Deshalb freue ich mich, dass eine internationale Delegation Frankfurt am Main besucht, um sich über die passende Mobilität in den Bereichen Straßenbahnen, U-Bahnen und Stadtbahnen auszutauschen.“

Die UITP bietet weltweit integriertes Wissen zu Fragen innerstädtischen Schienenverkehrs. Das Light Rail Commitee, das hauptsächlich die Betreiber versammelt, ist eine Plattform für Austausch, Diskussionen und Benchmarking, um Überlegungen anzustellen, Empfehlungen vorzuschlagen und bewährte Verfahren im Bereich der Organisation, des Betriebs und der Verwaltung von Stadtbahnsystemen vorzustellen.

Der Verband wurde am 17. August 1885 gegründet. Die Mitgliedsorganisationen stammen aus 99 Ländern. Er unterstützt den öffentlichen Verkehrssektor, indem er sich dafür einsetzt, dass Fragen der nachhaltigen Mobilität politisch wahrgenommen und somit Innovationen gefördert werden.

„Wir freuen uns sehr, dass die 68. Sitzung dieses hochkarätig besetzen UITP-Komitees in diesem Jahr in Frankfurt stattfindet. Von der Gelegenheit, sich mit internationalen Kolleginnen und Kollegen auszutauschen, profitieren wir als Mitglieder der UITP seit langem. Denn technische Lösungen, mit denen die Betriebe zum Beispiel in Manchester oder Prag ihre vielfältigen Herausforderungen meistern, sind auch für alle anderen Teilnehmer interessant. Wir profitieren von diesem übergreifenden und internationalen Wissensaustausch in erheblichem Umfang“, ergänzt Michael Rüffer, Technischer Geschäftsführer der Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF).

Neben dem offiziellen Programm hatten die Teilnehmer - unter anderem aus Frankreich, Spanien, Israel, Türkei, Polen und Tschechien - Zeit, die neue Frankfurter Altstadt zu erkunden, die auch bequem mit der Straßenbahn oder U-Bahn erreicht werden kann. (ffm)