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Letzte Aktualisierung: 25.06.2019

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Auf dem Weg zur intelligent vernetzten Stadt

Online-Befragung zur städtischen Digitalisierungsstrategie startet

von Ilse Romahn

(21.05.2019) Die Stadt Frankfurt wird in den kommenden Jahren die fortschreitende Digitalisierung nutzen, um die Stadt lebenswerter zu gestalten und den Service für ihre Bürger zu verbessern. Dazu wird eine übergreifende Digitalisierungsstrategie erarbeitet. „Wir möchten zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern die intelligent vernetzte Stadt von Morgen gestalten“, sagte Jan Schneider, der für die Digitalisierung zuständige Dezernent.

Ab Dienstag, 21. Mai, haben die Frankfurter vier Wochen lang die Möglichkeit, ihre Ansichten zur „Smart City“ in einer Online-Befragung einzubringen. Sie können zum Beispiel mitteilen, wie sie die Digitalisierung in Frankfurt wahrnehmen und welche Lebensbereiche ihrer Ansicht nach von neuen Technologien besonders profitieren können. Auf einer Ideenplattform können die Bürger zudem ganz konkrete Vorschläge zur Digitalisierung unterbreiten. Die Ergebnisse fließen ebenso in die Digitalisierungsstrategie ein wie die Erkenntnisse aus Gesprächen mit Vertretern städtischer Ämter, Unternehmen, Verbänden, Wissenschaftlern und IT-Experten.

„Wir wollen nicht nur eine vage Absichtserklärung erarbeiten“, betonte Schneider. „Vielmehr werden wir ganz konkret überlegen, wie man digitale Verfahren und moderne Technik nutzen kann, um Frankfurt zu einer Smart City zu machen und die Lebensqualität zu verbessern.“ Bei der Smart City geht es vorrangig um die intelligente Nutzung vorhandener Technologien und Daten zum Vorteil von Bürgern, Wirtschaft und Verwaltung. Durch die zunehmende Verbreitung von Smartphones hat das Thema eine neue Dynamik bekommen. Im Fokus stehen viele verschiedene Felder städtischen Lebens, vom Verkehr über Energie und Umwelt bis zu Kultur- und Freizeitangeboten. Schon heute wird über Ansätze wie intelligente Bewässerungssysteme für Grünflächen, sensorgesteuerte Parkraumbewirtschaftung oder virtuelle Stadtführungen auf dem Smartphone gesprochen. „Aber es gibt noch viele andere Ideen“, sagte Schneider. „Wir wollen herausfinden, was den Bürgerinnen und Bürgern besonders wichtig ist. Alle können sich beteiligen.“

Noch in diesem Jahr soll die Strategie, die unter der Federführung der Stabsstelle Digitalisierung erarbeitet wird, der Stadtverordnetenversammlung zur Beschlussfassung vorgelegt werden. „Mein Ziel ist ein Leitfaden für das weitere Vorgehen“, sagte Schneider. „Auch für die Umsetzung wird es entscheidend sein, dass sich alle städtischen Dezernate und Ämter beteiligen.“

Die Online-Befragung ist ab Dienstag, 21. Mai, über http://www.ffm.de/befragung-smart-city zu erreichen, die Ideenplattform über http://www.ffm.de/ideenplattform-smart-city . Eine Beteiligung ist bis Dienstag, 18. Juni, möglich. (ffm)