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Letzte Aktualisierung: 14.12.2018

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»Jetzt aber anders« am 8. Dezember in Kammerspiele

Inklusives Jugendtheaterprojekt von Martina Droste und Aleksandra Ścibor

von Ilse Romahn

(03.12.2018) Jetzt aber anders! Vorsatz? Einsicht? Drohung? In diesem Jugendtheaterprojekt suchen Jugendliche nach kreativen Kräften in Erschütterungen und Umbrüchen.

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Foto: Schauspiel Frankfurt
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Viele von ihnen sind in mehr oder weniger stabilen Verhältnissen der Zweitausender Jahre im Frankfurter Raum groß geworden, einige ringen aufgrund ihrer Behinderung um ihren Platz innerhalb dieser Verhältnisse, andere verfügen über die Erfahrung großer Umbrüche und gefährlicher Fluchtwege in ihrer noch kurzen Lebensgeschichte und bangen darum, hier ihren Platz einnehmen zu dürfen. Alle verfügen über persönliche Strategien, mit dem Zerbrechen von Bezügen, mit Abschieden, mit Situationen von existentieller Angst und persönlichem Versagen umzugehen, doch manche Strategie führt zu Verwirrungen, erstarrter Wut oder zum Gefühl des Verstummens.

Wer entscheidet darüber, was ich verändern kann? Haben wir die Wahl? Sind wir noch zu retten?

»Jetzt aber anders« ist ein Stück darüber, diese Erfahrungen und Fragen in Bewegung zu bringen und gemeinsam eine Vielzahl kommunikativer Ausdrucksformen zu entwickeln. Das zwölfköpfige Ensemble zwischen 14 und 22 Jahren forschte mit Mitteln des Physical Theatre und der Performance, gefunden haben die Spieler_innen eine Sehnsucht nicht nur nach persönlichen Gestaltungsräumen, sondern nach Teilhabe, nach der »Freiheit, also ein politisches Leben zu führen« (Hannah Arendt).

Regie und Konzept Martina Droste Choreografie und Konzept  Aleksandra Ścibor. Bühne und Kostüme Michaela Kratzer

Mitwirkende sind Felicitas Einsporn, Selin Ergün, Sophie Felauer, Julika Fries, Julian Gessner, Till Hamster, Leon Kasili, Milad Nazari, Reswan Rezai, Benedict Scheurer, Berenike Vogt und Jakob Zeisberger.

Premiere ist am 8. Dezember, 20 Uhr. Die nächsten Vorstellungen: 15. Dezember 2018, 17. Januar 2019

www.schauspielfrankfurt.de