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Letzte Aktualisierung: 13.11.2019

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»Himmel und Hände« von Carsten Brandau

Premiere am 22. September in Box/Schauspielhaus

von Ilse Romahn

(11.09.2019)  A steht mit beiden Beinen fest auf dem Boden, während die Nasenspitze stets gen Himmel zeigt. Fantasievoll denkt er sich Sonne und Sterne ans Firmament.

O hingegen sehnt sich nach dem Umschlossenen und der Geborgenheit. Mit seinen Händen buddelt er im Sandkasten eine tiefe Höhle. Erste Beobachtungen scheinen den beiden nahezulegen, dass die Sonne sich in der Höhle von O ausruht, wenn A ihr an seinem Himmel eine Pause gönnt.

Ganz gleich, wie himmelweit die Unterschiede zwischen A und O sein mögen, für sie steht fest, dass sie beste Freunde sind. Was das jedoch bedeutet, wird ihnen erst klar, als der erste Schultag und damit die Trennung näher und näher rückt.

Carsten Brandau erzählt in »Himmel und Hände« eine Geschichte der Freundschaft und der Übergänge im Leben. Gefühlvoll verhandelt das Stück die Thematik der vermeindlichen Gegensätze und blickt auf die Möglichkeiten, an der Begegnung mit dem anderen zu wachsen. Brandau gewann mit diesem Werk, in dem sich die fantastische Kraft der Sprache Bahn bricht, den Mülheimer KinderStückePreis2016.

Es inszeniert Andreas Mach, der am Schauspiel Frankfurt zuletzt »Zwei Monster« und »Die Zertrennlichen« auf die Bühne brachte. 

Regie Andreas Mach Bühne Martin Holzhauer Kostüme Anna Sünkel Dramaturgie Lukas Schmelmer mit Leon Häder*, Dino Niethammer* *Studiojahr Schauspiel.


Ab 5 Jahren. Premiere am 22. September, 16.00 Uhr, Box. Ddie nächsten Vorstellungen:  28. September, 6. Oktober 2019.

www.schauspielfrankfurt.de