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Letzte Aktualisierung: 18.04.2019

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„Weltpolitik in der Region – Karl der Große, das Rhein-Main-Gebiet und das Reich“

Vortrag am 27. Januar im Haus der Stadtgeschichte Offenbach

von Ilse Romahn

(22.01.2019) Der Vortrag „Weltpolitik in der Region – Karl der Große, das Rhein-Main-Gebiet und das Reich“ mit Historiker Dr. Jörg Füllgrabe findet am Sonntag, 27. Januar, 15 Uhr, im Haus der Stadtgeschichte Offenbach statt.

Jörg Füllgrabe lädt zu seinem Vortrag mit den Worten ein: „Politische Geschichte ist immer auch Herrschergeschichte, und deshalb soll der Fokus auf die prominenteste Herrschergestalt des frühen Mittelalters gelenkt sein: Karl den Großen.“

Dieser fränkische König Karl – Herrscher von 768 bis zu seinem Tod 814, dabei seit 800 „römischer Kaiser“ – wurde als Sohn Pippins des Jüngeren und dessen Gemahlin Bertrada 747 geboren. Seine Kaiserkrönung in Rom übertrug die Idee des antiken römischen Kaisertums auf die Franken, womit zugleich der Grundstein für ein römisch-deutsches Kaisertum gelegt war (das bis 1806 als Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation bestand).

Im Rhein-Main-Gebiet finden sich neben der früheren Pfalz in Frankfurt die Spuren jenes Herrschers auch in Dreieichenhain oder in Seligenstadt – und wenn Karl der Große hier auch nicht länger verweilt hat: Zumindest dürfte seine Reiseroute mainabwärts auch die Offenbacher Gemarkung berührt haben.

Der Eintritt beträgt 2,50 Euro.