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Letzte Aktualisierung: 23.01.2020

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Zweites Symposium zur Psychosozialen Notfallversorgung nach Großschadenslagen

von Ilse Romahn

(26.11.2019) Am Freitag, 22. November, kamen rund 120 Fachleute aus ganz Deutschland im Gesundheitsamt Frankfurt zum 2. PSNV-Symposium Frankfurt am Main zusammen.

Referenten beim 2. PSNV-Symposium: (l-r) Claudia Schedlich, Sascha Haun, Ophélie Nachon, Ingeborg Porcar, Justus Münster, Peter Waterstraat
Foto: Stadt Frankfurt / Gesundheitsamt
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Auf dem Programm standen Vorträge und Praxisberichte aus drei Ländern rund um das Thema ‚Psychosoziale Notfallversorgung nach Großschadenslagen – Erkenntnisse für die mittel- und langfristige Versorgung‘.

Nach der Begrüßung durch Claudius Rees, stellvertretender Leiter der Abteilung Psychiatrie des Gesundheitsamtes Frankfurt, und Peter Waterstraat, Koordinator für PSNV im Gesundheitsamt Frankfurt, gaben Experten aus drei Städten, in denen in der jüngeren Vergangenheit Terroranschläge verübt wurden, Einblicke in den Umgang mit Großschadenslagen und die daraus gezogenen Schlüsse. Die Psychologin Ophélie Nachon aus Nizza nahm die Versorgung von Kindern in den Fokus. Justus Münster, Leitender Notfallseelsorger aus Berlin, berichtete über die (fast) gescheiterte Nachsorge nach dem Terroranschlag am Breitscheidplatz. Ingeborg Porcar, Leiterin des Krisenzentrums an der Universität Barcelona, berichtete über die Pläne der Stadt vor dem Terroranschlag auf der Rambla und die Interventionen danach.

Ergänzt wurden diese Praxisberichte durch Vorträge zum Thema „Umgang mit Betroffenen an einer Hotline“ und „Mittel- und langfristige psychosoziale Versorgungsbedarfe“.

Während des Symposiums wurde auch ein Positionspapier vorgestellt, an dem Gesundheitsamt-Mitarbeiter Peter Waterstraat maßgeblich beteiligt war. Es behandelt die Rolle des Öffentlichen Gesundheitsdienstes in der Psychosozialen Notfallversorgung bei Großschadenslagen. Das Dokument ist unter https://www.frankfurt.de/sixcms/media.php/738/Positionspapier%20PSNV%20%20%20ÖGD.pdf im Internet abrufbar.

Das Symposium wurde durch eine Live-Zeichnerin begleitet. Weitere Informationen zum Thema PSNV in Frankfurt am Main finden sich unter
https://www.frankfurt.de/sixcms/detail.php/detail.php?id=3000&_ffmpar[_id_inhalt]=2037944 im Internet. (ffm)