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Zuverlässige Entrauchung von Aufzugsschächten: Warum sie für Frankfurter Gebäude immer wichtiger wird

Eine zuverlässige Entrauchung von Aufzugsschächten soll verhindern, dass sich im Brandfall Rauch über den Schacht im Gebäude ausbreitet – sie ist damit ein wichtiger Baustein des vorbeugenden Brandschutzes.

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Foto: Unsplash / Daniel McCullough

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Gerade in Frankfurt, wo Aufzüge zum Alltag gehören – ob in Bürotürmen im Bankenviertel, in Wohnhochhäusern am Riedberg oder in sanierten Altbauten in Bornheim –, gewinnt das Thema an Bedeutung. Hinter jeder Aufzugstür verbirgt sich ein vertikaler Schacht, in dem im Brandfall ein Kamineffekt entstehen kann. Wie eine zuverlässige Entrauchung von Aufzugsschächten heute geplant wird, zeigt dieser Beitrag.

Warum der Aufzugsschacht ein Brandschutzrisiko ist

Ein Aufzugsschacht verbindet mehrere Geschosse eines Gebäudes direkt miteinander. Entsteht in einem unteren Geschoss ein Brand, kann heißer Rauch innerhalb kurzer Zeit nach oben steigen und – etwa über undichte Schachttüren – in angrenzende Bereiche eindringen. Rauchgase sind dabei eine der Hauptgefahren im Brandfall. Eine funktionierende Anlage zur Aufzugsschachtentrauchung im Schachtkopf sorgt dafür, dass Rauch gezielt nach außen abgeführt wird, statt sich unkontrolliert im Gebäude zu verteilen.

Was die Normen verlangen

Für die Schachtentrauchung gelten in Deutschland klare Regeln. Relevant sind unter anderem die Normenreihe DIN 18232 zu Rauch- und Wärmefreihaltung sowie die DIN EN 12101, die Anforderungen an Bauteile von Rauch- und Wärmefreihaltungssystemen festlegt. Hinzu kommen die jeweilige Landesbauordnung – in Frankfurt also die Hessische Bauordnung – sowie bei Hochhäusern die Muster-Hochhaus-Richtlinie. Wer plant oder saniert, sollte zudem das Gebäudeenergiegesetz (GEG) im Blick haben, da dauerhaft offene Öffnungen im Schachtkopf ohne wärmegedämmte Klappen zu unnötigen Energieverlusten führen können.

Neubau, Sanierung, Denkmalschutz: drei unterschiedliche Welten

In Frankfurt treffen sehr verschiedene Baubestände aufeinander. Im Neubau lässt sich die Entrauchung von Anfang an in die Planung integrieren, etwa mit thermisch getrennten Entrauchungsklappen und passenden Schachtaufbauten. Bei Sanierungen im Bestand sind oft individuelle Lösungen gefragt, weil Schachtköpfe, Dachflächen und Elektrik nachgerüstet werden müssen, ohne den laufenden Betrieb zu stören. Besonders sensibel wird es bei denkmalgeschützten Objekten: Hier müssen Brandschutzanforderungen und Erhaltungsauflagen sorgfältig in Einklang gebracht werden.

Worauf Sie als Bauherr, Planer oder Eigentümer achten sollten

Eine Entrauchungsanlage ist kein Einzelprodukt, sondern ein System aus Klappe, Steuerung, Schachtaufbau, Elektrik und Dachanschluss. Wenn diese Gewerke nicht sauber zusammenspielen, drohen Mängel bei der Abnahme, Kondensatprobleme im Schacht oder unnötige Wärmeverluste. Sinnvoll ist daher ein Anbieter, der Planung, Lieferung und Umsetzung aus einer Hand abdeckt. Genau auf dieses Modell setzt die Valva GmbH: RWA-Komplettlösungen mit Bezug auf einschlägige Normen wie DIN 18232 und DIN EN 12101, abgestimmt auf GEG, Landesbauordnung und – wo zutreffend – die Muster-Hochhaus-Richtlinie.

Energieeffizienz nicht vergessen

Ein Aspekt, der bei älteren Anlagen oft übersehen wird, sind Wärmeverluste. Klassische Entrauchungsöffnungen ohne thermische Trennung wirken im ungünstigen Fall wie ein dauerhaft offenes Fenster im Dach. Moderne, wärmegedämmte Entrauchungsklappen können Wärmeverluste reduzieren und Kondensatbildung im Schacht entgegenwirken. Gerade bei Sanierungen lassen sich so Brandschutz und Energieeffizienz in einem Schritt verbessern.

Fazit für Frankfurter Immobilien

Ob Hochhaus im Westend, Wohnanlage in Sachsenhausen oder denkmalgeschütztes Geschäftshaus in der Innenstadt – die Anforderungen an den Brandschutz steigen, und die Schachtentrauchung ist dabei ein wichtiger Punkt. Wer frühzeitig fachlich plant, normgerecht ausführt und auf wärmegedämmte Komponenten setzt, schützt nicht nur Menschen und Sachwerte, sondern kann langfristig auch Betriebskosten senken. Als spezialisierter Anbieter zeigt die Valva GmbH, dass sich Sicherheit, Normkonformität und Energieeffizienz im Aufzugsschacht heute wirtschaftlich verbinden lassen.