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Letzte Aktualisierung: 05.05.2021

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Zurück zu mehr Vitalität

von Ilse Romahn

(30.04.2021) Die bayerischen Heilbäder und Kurorte geben Tipps, wie Lebensfreude und Energie nach kraftzehrender Zeit zurückkehren.

Zurück zu mehr Vitalität
Foto: Gesundes Bayern
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Den mentalen Akku wieder aufladen und Zuversicht tanken: Nach kraftzehrenden Wochen und Monaten mit teils schweren Covid-Erkrankungen oder psychosomatischen Folgen der Pandemie wird es jetzt höchste Zeit, sich der Gesundheit zu widmen und Körper und Geist zurück in eine gesunde Balance zu bringen. Dazu starten die bayerischen Heilbäder die große „Gesunde Welle“ und präsentieren sich als kompetenter und zuverlässiger „Gesundheitscoach“ in allen Lebenslagen. Dr. med. Christian Alex, beratender Arzt des Bayerischen Heilbäder-Verbands, gibt „Erste-Hilfe-Tipps“, wie Vitalität und Energie im Alltag wieder zurückkehren und wo Betroffene gezielte Unterstützung erfahren.

„Besonders Frauen und Mütter sind von den Folgen der Pandemie stark betroffen, da sie oftmals einer Vierfach-Belastung ausgesetzt sind – neben Beruf, Haushalt und Partnerschaft stehen seit Wochen und Monaten auch Home-Schooling und 24/7-Kinderbetreuung auf der Agenda. Als Folge dieses Dauerstress leiden viele unter chronischer Erschöpfung, Depressionen und Burnout“, so Dr. Christian Alex. „Achtsamkeitsübungen und kleine Veränderungen im Verhaltensmuster helfen hier bereits entgegenzuwirken. Ein hilfreicher Ansatz ist beispielsweise, positiv zu denken oder mentale Entspannungstechniken wie Yoga oder Qi Gong anzuwenden. Manchmal ist es auch förderlich, sich auf die Dinge rückzubesinnen, die einem persönlich besonders wichtig und wertvoll sind. Dazu gehört es auch, Freundschaften übers Telefon oder über Video-Call zu pflegen, Ernährungsgewohnheiten anzupassen und sich an der freien Luft zu bewegen“, rät der Mediziner.

Helfen diese Übungen nicht, sollte man sich dringend professionelle Hilfe suchen. „Die bayerischen Kurorte und Heilbäder sind hier mit ihrer medizinischen Infrastruktur bestens ausgerüstet und können Betroffenen vor Ort optimale Behandlung garantieren. Stress- und Entspannungstrainings wie sie u.a. im Moorheilbad Bad Aibling oder in Bad Kissingen angeboten werden, sind empfehlenswert. Auch eine Kneipptherapie wie sie z.B. in Bad Wörishofen, Bad Kötzting, Oberstdorf oder Füssen angeboten wird, wirkt therapeutisch unterstützend. Die Kombination aus der Heilkraft des Wassers, den Wirkweisen von Heilkräutern, gesunder Ernährung, Bewegung und Achtsamkeitsübungen wirkt ganzheitlich gesundheitsfördernd“, ergänzt der Mediziner.

Ob Atemwegs- oder Herz-Kreislauf-Probleme, Einschränkungen des Bewegungsapparats, Schädigungen des Nervensystems oder Stoffwechselstörungen – viele Patienten, die an einer Sars-CoV-2-Infektion erkrankten, klagen auch nach überstandener Erkrankung über Corona-Spätfolgen. Und die, die sich nicht mit dem Virus infizierten, leiden unter den Auswirkungen der Pandemie wie Stress, Ängste oder psychosomatische Erschöpfungszustände, aber auch unter akutem Bewegungsmangel. Im Rahmen der „Gesunden Welle“ präsentieren die bayerischen Heilbäder und Kurorte maßgeschneiderte Lösungsmodelle, um die Folgen einer Covid-Erkrankung zu behandeln. „Angststörungen und psychosomatische Erkrankungsbilder sehen wir sehr oft als Folgen einer Corona-Erkrankung“, so Dr. med. Alex „In den Reha-Kliniken und Therapie-Zentren der bayerischen Heilbäder und Kurorte finden Betroffene ausgewiesene Ärzte und Spezialisten, die auf jahrelange Expertise in der erfolgreichen Behandlung dieser Beschwerden zurückgreifen“. Neben medizinischem Know-how basiert der Erfolg der bayerischen Heilbäder und Kurorte auf ihrer teilweise bereits jahrhundertealten Erfahrung mit der Heilwirkung ihrer ortsgebundenen Heilmittel wie Thermalwasser, Sole, Moor oder Radon, oder aber auch einem besonderen Heilklima. 

Übrigens: Der überwiegende Anteil der Kosten für medizinisch notwendige Therapien und Anwendungen wird von den Krankenkassen übernommen.

 Weitere Informationen: www.gesundes-bayern.de