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Letzte Aktualisierung: 20.01.2021

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Zukunftsperspektiven schaffen – Was kommt nach dem Abitur?

von Ilse Romahn

(12.01.2021) Homeschooling, eingeschränkter oder digitaler Unterricht – die aktuelle Situation führt bei Jugendlichen zu vielen Unsicherheiten. Neben diesen gegenwärtigen Herausforderungen rechtzeitig Pläne für die Zeit nach dem Abitur zu entwickeln, fällt Schülerinnen und Schülern oft schwer.

Genau in diesem Punkt bietet der Studienkompass Unterstützung. Mit digitalen Angeboten, Workshops und Coachings ermöglicht der Studienkompass gezielte Berufs- und Studienorientierung für junge Menschen aus Familien ohne akademische Erfahrung. Ab sofort können sich Frankfurter Schülerinnen und Schüler bewerben, die 2023 (Fach-)Abitur machen und deren Eltern nicht studiert haben.

Die Corona-Pandemie führt aktuell deutlich vor Augen, wie stark der Bildungserfolg von Jugendlichen von Chancengleichheit abhängt. Mit der Förderung von Schülerinnen und Schülern aus nichtakademischen Familien leistet der Studienkompass einen wichtigen Beitrag für gute Chancen bei allen Jugendlichen am Übergang von der Schule an die Universität oder in die Ausbildung. Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler bei ihrer Entscheidung für einen individuell passenden Bildungsweg zu unterstützen. Die dreijährige Förderung beginnt zwei Jahre vor dem Abitur. Je nachdem, welchen Weg die Geförderten nach der Schulzeit einschlagen, werden sie im ersten Jahr des Studiums oder der Ausbildung weiterhin begleitet.

Während der Förderung erhalten die Jugendlichen individuelle Hilfestellungen. Sie entdecken neue berufliche Möglichkeiten und lernen ihre eigenen Stärken besser kennen. Durch Workshops, digitale Veranstaltungen, individuelles Coaching und durch die Begleitung von ehrenamtlichen Mentorinnen und Mentoren erhalten die Geförderten ein vielseitiges Unterstützungsangebot für den erfolgreichen Start in die persönliche Zukunft.

„Der Studienkompass bietet weit mehr als reine Studien- und Berufsorientierung. Die Schülerinnen und Schüler lernen verschiedene Bildungswege kennen, entwickeln neue Interessen und entdecken versteckte Talente. Das Programm begleitet die Geförderten gezielt mit zahlreichen Angeboten für ihre persönliche Entwicklung. Auf diese Weise trägt der Studienkompass maßgeblich zu Chancengerechtigkeit am Übergang von der Schule in das Studium oder die Ausbildung bei“, sagt Dr. Kristina Hasenpflug, Geschäftsführerin der Deutsche Bank Stiftung.
„Mehr als 350 junge Menschen aus Frankfurt haben bereits erfolgreich den Studienkompass durchlaufen. Besonders in Zeiten der Pandemie bieten wir eine wirksame Unterstützung für die Entwicklung von persönlichen Werdegängen unserer Geförderten. Neben dem Förderprogramm sind unser großes Netzwerk und die Studienkompass-App zur Studien- und Berufsorientierung eine gute Hilfsstellung, um den Studien- und Ausbildungsstart erfolgreich zu planen“, ergänzt Dr. Ulrich Hinz, Bereichsleiter Schülerförderung bei der Stiftung der Deutschen Wirtschaft.
Jugendliche aus der Region Frankfurt, die 2023 Abitur machen und deren Eltern nicht studiert haben, können sich bis zum 21. März 2021 über die Website www.studienkompass.de/bewerbung bewerben.

Ein besonderes Zusatzangebot in diesem Jahr sind die Online-Infotermine. Bei diesen digitalen Veranstaltungen können sich interessierte Schülerinnen und Schüler, deren Eltern sowie Lehrkräfte über das Förderprogramm informieren. Jeweils am 26. Januar 2021, 24. Februar 2021 und 4. März 2021 stellt sich der Studienkompass von 17:00 bis 17:45 Uhr vor und beantwortet Fragen rund um die Förderung und Bewerbung.

Mehr Informationen zu den Terminen unter https://www.studienkompass.de/online-infotermine. Bewerbungen sind auch ohne Teilnahme an einem dieser Termine stets möglich.