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Zu Gast im Dialogmuseum am 1. November

Am 1. November öffnet das DIALOGMUSEUM mit eigenem Programm zum Aktionstag „Zu Gast in Frankfurt“ .

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Edvin Duric
Foto: DIALOGMUSEUM/Julia Event

 In vielen Bundesländern gilt der 1. November mit Allerheiligen als Feiertag. Hessen bildet dabei eine Ausnahme. Anlässlich dazu lädt die Stadt Frankfurt ein, unter der Devise „Zu Gast in Frankfurt“. Neben Sonderöffnungszeiten wird ein vielfältiges Programm an kulturellen Veranstaltungen und Vergünstigungen geboten. Anziehen soll dies vor allem Besucher von außerhalb. Aber auch Frankfurter sind eingeladen das spezielle Angebot des Tages zu nutzen.

Im DIALOGMUSEUM startet die letzte Tour ins Dunkle später als gewöhnlich: Um 21:00 Uhr. Ab 18:00 Uhr ist der Eintritt vergünstigt: Erwachsene zahlen 16 €, Kinder 8 € und Personen mit Ermäßigung 12 €. Frankfurts Gäste erwarten ein besonderes gratis Highlight. Im Foyer des DIALOGMUSEUM spielt der blinde Pianist Edvin Duric stündlich ab 18 Uhr auf dem Klavier – Musikgenuss zum Entspannen abseits des Shopping-Trubels. Zudem sind die kurzen Dunkelerlebnisse des KlangRaum den ganzen Tag kostenlos. Der KlangRaum des DIALOGMUSEUM ist ein deutschlandweit einzigartiges auditives wie räumliches Kurzerlebnis in absoluter Dunkelheit.

 Auf ergonomischen Klangmöbeln werden Dolby-Surround-Soundinstallationen als Ganzkörpererlebnis erfahrbar. Die Klangtheater-Reihe Out of Sight unter kuratorischer Leitung von Hannes Seidl vereint Klangkunstwerke international renommierter Künstler. Zwölf unterschiedliche Stücke lassen Hörer in verschiedenen Klangwelten eintauchen. Klangreisen zum Raten für Kinder und eine Stadtreise elektronischer Musik sind niedrigschwellige Stücke zum Wählen. 

Das DIALOGMUSEUM ist Erlebnismuseum und Sozialunternehmen. Es befand sich von 2005 bis 2018 im Ostend der Stadt Frankfurt. Nach Schließung wurde 2021 der neue Standort an der Hauptwache eröffnet. Das Hauptgeschäft ist der „Dialog im Dunkeln – eine Ausstellung zur Entdeckung des Unsichtbaren“ : Blinde und sehbehinderte Guides führen Kleingruppen durch lichtlose Themenräume. Dabei entsteht ein einzigartiger Perspektivenwechsel.